Sederabend in Berlin

Interreligiöse Begegnung beim US-Botschafter

Botschafter William R. Timken (Mitte) im Gespräch mit Rabbiner Chaim Z. Rozwaski (2.v.re.) Foto: US Embassy

Der US-amerikanische Botschafter William R. Timken Jr. und seine Frau Sue luden am 19. März zum ersten interreligiösen Sederabend der US-Botschaft in ihre Berliner Residenz ein. Mitveranstalter war das Berliner Büro des American Jewish Committee. Unter den gut 50 jüdischen, christlichen und muslimischen Gästen waren neben Bischof Wolfgang Huber, (Ratspräsident der EKD), und Regierungsvertretern, die mit Integrationsfragen zu tun haben, auch zahlreiche Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaft, so der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, Rabbiner Walter Homolka und Kantor Lászlo Pásztor. Der Sederabend wurde von Rabbiner Chaim Z. Rozwaski geleitet, dessen Tätigkeit als liberaler Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin derzeit ruht. Rozwaski, der auch als Chaplain für die amerikanisch- jüdische Gemeinschaft in Berlin fungiert, erläuterte anhand der Pessach-Haggada der liberalen Central Conference of American Rabbis die Geschichte und Bedeutung dieses Festes. Botschafter Timken erklärte, das dieser Abend ähnlich wie seiner Empfänge anlässlich des Iftar-Festes dazu dienen soll, Angehörige unterschiedlicher Religionen und Kulturkreise ins Gespräch zu bringen.

JZ

«Jüdische Zeitung», April 2008