Stimmen zu 60 Jahre Israel

Die «Jüdische Zeitung» sammelte Gratulationen, Gedanken und Emotionen – Vier Fragen an Prominente

 

1. Am 8. Mai wird in Israel der Jahrestag der Staatsgründung begangen. Wo werden Sie an diesem Tag sein und was werden Sie an diesem Tag tun?

2. Was verbindet Sie ganz persönlich mit Israel?

3. Welche Bedeutung hat Israel für Ihre eigene Identität?

4. Was wünschen Sie sich in Zukunft für den Staat Israel?

 

Alexander Brenner, 77, ist promovierter Chemiker und Physiker und pensionierter Diplomat. Er war Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Alexander Brenner

1. Ohne Kommentar.

2. Israel symbolisiert für mich und für alle Juden die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel «Am Israel Chai»: «Das Volk Israel lebt».

3. Dessen Existenz und Fortbestehen stärkt unser Selbstbewusstsein als Menschen und Juden auch in der Diaspora und ist sozusagen Teil unseres «ego».

4. Zum sechzigsten Jahrestag seiner Gründung wünsche ich dem Staat Israel viel Glück bei der Bewältigung seiner politischen Probleme, weitere Erfolge bei der Entwicklung seiner Wirtschaft, Technologie und Wissenschaft sowie eine Annäherung an das seiner Gründung heiß ersehnte Ziel eines dauerhaften und stabilen Friedens.

 

 

 

 

Micha Brumlik, geboren 1947, ist Professor für allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Frankfurt/ Main. Er war Leiter des Fritz-Bauer-Instituts für die Erforschung des Holocausts.

Micha Brumlik

1. An diesem Tag werde ich an der Fachhochschule in Olten einen Vortrag über Jugendkriminalität halten und abends in Zürich speisen.

2. Eine innig geschätzte Jugendfreundin, höchst intensive Erinnerungen an einen zweijährigen Aufenthalt erst in einem Kibbuz, dann in Jerusalem 1967-1969, schließlich ein kontinuierliches Nachdenken über das jüdische Volk in einer Epoche, die nicht mehr vom Nationalstaatsgedanken geprägt ist.

3. Wer wie ich als jüdischer Jugendlicher erst Zionist, dann als junger Heranwachsender Antizionist war, ist wohl ein ganzes Leben lang um eine vernünftige Haltung - ich würde mich jetzt als «postzionistisch» verstehen - zum Staat Israel bemüht.

4. Dass dieser Staat nach einem Frieden mit all seinen Nachbarn und vor allem den Palästinensern, an deren Seite in den Grenzen von 1967, zum Staat aller seiner Bürger und womöglich zum Mitglied der Europäischen Union wird.

 

Ralph Giordano, 85, ist Journalist, Schriftsteller und Regisseur.

Ralph Giordano

2. Wie seit 60 Jahren, fühle ich mich mit diesem hochgefährdeten Land unlösbar verbunden, eine Ankettung, die unabhängig ist von den Maßnahmen der Politik und den Gesetzen abwählbarer Regierungen. Die Liebe zu ihm ist die Hülle meiner Kritik an ihm, ihm gehört all meine Bewunderung und so manches noch, was mir im Halse steckenbleibt, wenn ich sagen möchte, aber nicht kann, weil es mir die Sprache verschlägt. Ich bin überzeugt von der Kraft dieses Landes und seiner Zukunft, ich baue auf die Fantasie, seine Kreativität, seine gewaltige Vitalität und seine Überlebensfähigkeit. Daneben aber hockt in mir, unverbannbar, mit bleibender Unruhe und unausrottbarer Sorge, jene jüdische Angst, dich mich, fürchte ich, bis an mein Ende begleiten wird und die einem Buch von mir den Titel verlieh: «Israel, um Himmels Willen, Israel».

 

 

Gregor Gysi, 60, ist Rechtsanwalt und Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im Bundestag. Er war Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen des Landes Berlin.

Gregor Gysi

1. Am 8. Mai ist Sitzungstag des Bundestages, so dass ich überwiegend hier sein werde. Schon heute halte ich zum Verhältnis der deutschen Linken zu Israel ein Referat in der Rosa-Luxemburg- Stiftung. Außerdem werde ich auf Einladung des Präsidenten Israels für die Zeit vom 13. bis 15. Mai nach Israel reisen. Es gibt noch andere Gelegenheiten, bei denen ich des 60. Jahrestages der Gründung Israels gedenken werde.

2. Mit Israel verbindet mich Geschichte, Kultur und etwas, das ich nicht definieren kann.

3. Israel hat für meine Identität insofern keine Bedeutung, als ich in einem anderen Land zu einer bestimmten Zeit und unter besonderen Bedingungen aufwuchs.

4. Ich wünsche mir für die Bevölkerung Israels, dass sie in Sicherheit, in Frieden, in Freiheit und in gerecht verteiltem wachsenden Wohlstand leben kann. Eine Voraussetzung dafür ist, dass das auch für die Nachbarstaaten gilt, einschließlich Palästina.

 

Willi Jasper, 62, ist Publizist und Professor für deutsch-jüdische Literaturgeschichte an der Universität Potsdam.

Willi Jasper

1. Den Sinn der Frage habe ich nicht verstanden.

2. Meine persönlichen Verbindungen mit Israel bestehen vor allem in wissenschaftlichen Partnerschaften, aus denen Freundschaften erwachsen sind, sowie in Reiseerinnerungen, in denen sich der Duft von Zitrushainen mit uralten Verheißungen mischt.

3. Als nichtjüdischer Deutscher artikuliert sich für mich in den Debatten um Auschwitz, Israel und den Zionismus das intellektuelle Dilemma der Spannung zwischen Universalismus und Partikularismus und auch die Verantwortung für antisemitische Strukturen der eigenen Gesellschaft.

4. Ich wünsche mir, dass bei den Politikern und in der Bevölkerung Israels die Erkenntnis wächst, dass äußere Bedrohung und innere Konflikte nur durch Kompromissbereitschaft überwunden werden können. Nur so kann verhindert werden, dass aus Theodor Herzls schönem Traum ein schrecklicher Alptraum wird.

 

Kate P. Katzenstein-Leiterer, 64, ist promovierte Biologin und arbeitete 28 Jahre als Physiologin. Sie ist Vorstandsmitglied der «Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost - EJJP Deutschland».


K. Katzenstein-Leiterer

1. Der 8. Mai ist für mich der Tag der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus durch die Rote Armee der Sowjetunion und ich werde, wie jedes Jahr, an der Kundgebung am Ehrenmal in Treptow teilnehmen. Wenn ich an den 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels denke, muss ich gleichzeitig an 60 Jahre Nakba der Palästinenser denken, die von ihrem Land vertrieben wurden und immer weiter vertrieben werden. Eine traurige Bilanz, da die illegale Okkupation von palästinensischem Land, die gegen jedes Völker- und Menschenrecht verstößt, auch schon über 40 Jahre andauert.

2. Ich bin sehr froh, dass es mit dem Staat Israel ein Land für die Juden gibt, die dort leben möchten und aus verschiedenen Gründen in ihrer früheren Heimat oder auch in keinem anderen Land leben können und wollen. Aber dieses Land muss ein demokratisches Land sein, das allen anderen Ländern, besonders seinen Nachbarländern auch das Recht zur Selbstbestimmung entsprechend dem Völkerrecht lässt. Es ist doch unverständlich, dass ein Land, dass sich demokratisch nennt, seine Staatsgrenzen nicht angeben kann und will, sich willkürlich das Land eines anderen Volkes aneignet, bebaut und die dort lebende Bevölkerung nicht nur ignoriert, sondern gegen jedes Menschenrecht behandelt.

3. Als deutsche Jüdin fühle ich mich auch verantwortlich für Israel, für sein Gedeihen und in einem Land, in dem der Staatsantisemitismus zum Völkermord an den Juden geführt hat, auch dafür, dass kein erneuter Antisemitismus entsteht. Aber ich möchte nicht, dass die Besatzungspolitik der israelischen Regierung im Namen aller Juden, also auch in meinem Namen geschieht.

4. Ich wünsche dem Staat Israel Frieden und ein gutes Gedeihen auf der Basis eines gerechten Friedensabkommens mit Palästina und allen arabischen Nachbarstaaten. Dazu muss aber die Okkupation aufgegeben werden, feste Staatsgrenzen festgelegt werden und im Weiteren das Völkerrecht, die Menschenrechte und die Beschlüsse der UNO implementiert werden. Anders wird es für den ganzen Nahen Osten keinen Frieden geben.

 

Charlotte Knobloch, 76, ist Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München/Oberbayern.

Charlotte Knobloch

1. Ich werde eine Vielzahl von Terminen wahrnehmen, die natürlich mit dem 60. Jahrestag der Ausrufung des Staates Israels zusammenhängen. Wichtig ist mir die zentrale ILI-Veranstaltung in München, nachmittags um 15 Uhr. Es ist für jeden von uns eine angenehme Pflicht, daran teilzunehmen.

2. Israel ist die geistige Heimat für die jüdische Gemeinschaft weltweit. Im Übrigen haben fast alle von uns Familie in Israel, ich persönlich besuche dort sehr gerne meine drei Enkelkinder.

3. Israel ist eine Art Rückhalt in meinem Leben, eine Sicherheit, die mir das Land, in dem ich aufgewachsen bin, nicht geben konnte - und damals auch nicht wollte. Israel ist außerdem die Heimat eines Teils meiner Familie.

4. Erez Israel ist dringend zu wünschen, dass dort dieselbe Sicherheit und derselbe Friede möglich werden, wie sie im größten Teil Europas herrschen. Die jüdischen Tugenden der Mitmenschlichkeit und der Gleichberechtigung geben allen Menschen, die in Israel leben, die Möglichkeit zum friedlichen Miteinander. Es ist sehr zu hoffen, dass sich diejenigen, die bisher den Friedensprozess behindern, von der Gewalt abwenden.

 

Horst M. Teltschik, 68, ist Politiker der CDU und Wirtschaftsmanager. Er ist Präsident der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung.

Horst M. Teltschik

1. Der Zentralrat der Juden in Deutschland wird den Jahrestag der Staatsgründung Israels erst am 14. Mai in der Frankfurter Paulskirche feiern. Deshalb werde ich am 8. Mai als ehemaliges BMWVorstandsmitglied an der Hauptversammlung in München teilnehmen.

2. Zu allererst die bedrückende Erinnerung an die unbegreiflichen Mordtaten von Deutschen an den jüdischen Bürgern während des Naziregimes und an die wenigen Überlebenden, denen ich in Israel begegnet bin. Der Holocaust legt allen Deutschen eine besondere Verantwortung für Israel auf. Dazu kamen im Verlaufe meines Lebens viele persönliche Begegnungen mit herausragenden jüdischen Persönlichkeiten auf der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Ebene.

3. Israel ist für mich die ständige Mahnung und Aufforderung, weltweit für Frieden, Freiheit und für ein den Menschen würdiges Leben einzutreten und dazu beizutragen, dass Menschen aller Hautfarben und Religionen sich besser verstehen lernen und ihre wechselseitigen Stärken und ihr Anderssein zum gegenseitigen Nutzen einsetzen.

4. Inneren Frieden, den Mut, die Ausdauer und die Kreativität, ein friedliches Zusammenleben mit den arabischen Nachbarn zu erreichen, auch wenn das immer wieder fast aussichtslos erscheint. Dazu die Hilfe und Unterstützung möglichst vieler Freunde in der Welt. Das Gleiche erhoffe ich mir von der arabischen Welt: Die Einsicht und die Bereitschaft zu einem dauerhaft friedlichen Zusammenleben mit Israel.

 

Rolf Verleger, geboren 1951, ist Professor für Neurophysiologie an der Universität zu Lübeck. Von 2005 bis August 2006 war er Vorsitzender der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein.

Rolf Verleger

1. Ich werde zum ersten Mal in meinem Leben in Istanbul sein. Dort werde ich auf dem Europäischen Kongress für Klinische Neurophysiologie einen eingeladenen Vortrag halten.

2. Palästina war einer der Fluchtpunkte vor den Nazis für die deutsch-jüdische Verwandtschaft meiner Mutter. Ich selbst war 1960 als Achtjähriger zum ersten Mal in Israel, als ich in Jerusalem mit meinem Vater den Gerer Rebbe besuchte, und viele Male danach. Mein Bruder wanderte 1969 und meine Schwester 1972 nach Israel aus. So habe ich nun sechs israelische Nichten und Neffen und schon vier Großneffen und natürlich viele andere Verwandte.

3. Israel ist das zentrale politische Projekt des Judentums, zu dem man sich als Jude nicht gleichgültig verhalten kann. Ich fühle mich in der Tradition der zionistischen Mehrheitslinie, die das Konzept einer jüdischen Heimstätte im Vielvölkerstaat Palästina vertrat, in Abgrenzung zum «revisionistischen» Konzept eines Jüdischen Staats. Dieses Konzept lehnte die Mehrheit zu Recht ab, weil es «von der Welt nur in einem Sinn verstanden» wurde (Weizman, 1931), nämlich; dass es die Vertreibung der Araber zur Voraussetzung hatte.

4. Ich wünsche, dass das Judentum und Israel vom nationalistischen Irrweg umkehren, der nur Leid und Gewalt produziert, hin zum Weg der Versöhnung, den Südafrika und Nordirland so erfolgreich in unseren Tagen gegangen sind. Zu diesem Ziel wünsche ich mir als erstes zwei Schritte, einen kleinen und einen großen, dann stimmt die Richtung: Der kleine Schritt ist, mit der Hamas als der gewählten palästinensischen Vertretung offiziell zu reden. Der große Schritt ist, dass Israel und wir Juden gegenüber den Palästinensern unsere historische Schuld an der Vertreibung der Araber 1947/1948 und an der folgenden Enteignung ihres Besitzes eingestehen.

 

Michael Wolfssohn, 60, ist Historiker und Politologe. Er lehrt an der Universität der Bundeswehr in München.

Michael Wolfssohn

1. Gute Gedanken und Wünsche, nach und über und für Israel zu denken.

2. Meine Lebens-, Familien- und Volksgeschichte.

3. Sie ist deutschjüdisch- israelisch.Die Mischverhältnisse variieren von Zeit zu Zeit, die Einheit der Dreiheit ist konstant.

4. Nur Gutes, das Beste.

 

 

 

 

 

 

 

 

Maya Zehden ist stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Geschäftsführerin der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Maya Zehden

1. Am 8. Mai wäre ich eigentlich auf dem Straßenfest der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der anderen beteiligten Gruppen auf dem Gendarmenmarkt und anschließend beim Konzert der Jüdischen Gemeinde anlässlich des Jubiläums zu 60 Jahre Israel. Aber ich werde an diesem Tag im Flugzeug nach Israel sitzen, um dort an einer Familienfeier teilzunehmen.

2. Als Kind war ich regelmäßig in Israel bei meiner am Meer lebenden Familie zu Gast. Dort wurde ich unglaublich verwöhnt und lernte außerdem Strand und Meer lieben. Es ist die Erinnerung an diese behütete Kindheit, verbunden mit dem dort immer diskutierten Wunsch nach Frieden mit den Nachbarn und nach einem leichteren Leben, die mich mit dem Land verbindet. Heute sind die Wünsche meiner Verwandten geblieben, aber Enttäuschung und Resignation fast unüberwindbar angewachsen. Diese Gefühle teile ich, obwohl ich hier lebe.

3. Ich bin nicht religiös erzogen worden. Außerdem hatte und habe ich nur wenige jüdische Freunde. Aber die Geschichte meiner Mutter als Überlebende des Holocaust in Arbeitslagern, ihre Fahrt auf einem der Exodus- Schiffe nach Palästina, ihre Beziehung zu diesem Land, auch nachdem sie mit meinem Vater nach Deutschland kam und mich hier zur Welt brachte, machen mich zu einer Jüdin. Nicht zuletzt auch die vielen Menschen, die mich hier in Deutschland als Jüdin auf die Politik in Israel ansprechen, als wäre ich mit dafür verantwortlich, sowie die Erkenntnis, das der Antisemitismus keineswegs besiegt ist, sondern sich von rechts und links, gern unter dem Deckmantel des «Antizionismus » wieder Richtung Mitte der Gesellschaft ausbreitet.

4. Starke Partner unter den arabischen Nachbarn, mit denen ein echter Frieden möglich ist. Am Israel Chai!

 

Robert Zollitsch, 69, ist seit 2003 Erzbischof von Freiburg und seit 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Robert Zollitsch

1. Neben anderen Terminen und Verpflichtungen feiern wir an diesem Tag in der Erzdiözese Freiburg zusammen mit der Evangelischen Landeskirche Baden einen großen Ökumenischen Gottesdienst, der jährlich am Donnerstag vor Pfingsten stattfindet. In diesem Jahr sind wir in Weinheim an der Bergstrasse zu Gast.

2. Ich habe das Land wiederholt besucht. Zuletzt im vergangenen Jahr zusammen mit allen anderen deutschen Diözesanbischöfen. Immer wieder beeindruckt mich die vielfältige und schöne Landschaft. Nicht weniger faszinieren mich die Zeugnisse der jüdischen Religion und Geschichte sowie die des frühen Christentums. An keinem anderen fremden Ort ist man auch als Christ dem Eigenen so nahe.

3. Man kann Jesus von Nazareth nicht verstehen, wollte man ihn herauslösen aus seiner jüdischen Tradition. So ist das Christentum undenkbar ohne die Herkunft aus dem Volk Israel. Man denke nur an Aussagen, wie die bekannten Ausführungen in Kapitel 9-11 im Römerbrief, die mit aller Deutlichkeit sagen: «Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.» (Röm 11,18).

4. Versöhnung, Stabilität, Frieden und gute Nachbarschaft mit einem Staat der Palästinenser.

 

 

«Jüdische Zeitung», Mai 2008