«Ich genieße jeden Moment der Musik!»

Der Pianist Menahem Pressler über seine Heimatstadt Magdeburg, große Dirigenten und den Zauber der Kammermusik

 

Menahem Pressler im Mai 2006 bei den Forellenquintett-Proben in der Frankfurter Oper anlässlich des Kammermusikfestivals "Chamber Music connects the World" von Kronberg 2006. Foto: Uta Süße-Krause

Herr Pressler, Sie wurden in Magdeburg geboren. Wie haben sich Ihr Leben und der Alltag Ihrer Familie nach dem Beginn des «Dritten Reichs» geändert? Welche Erinnerungen haben Sie über diese furchtbaren Zeiten?

Oh, das war eine gewaltige Änderung, obwohl ich damals als Kind nicht sehr darauf geachtet habe. Unser Geschäft lief immer noch gut. In diesem Sinne haben wir nicht gelitten. Trotzdem haben wir als Juden gelitten. Man durfte nicht da und nicht dort hingehen. Dann, eines Tages, konnte ich nicht mehr in die Schule gehen. Wir hatten immer gedacht, es würde bald vorbei sein.

 

Haben alle Ihre engsten Familienangehörigen den Holocaust überlebt? Wie viele sind am Leben geblieben?

Gott sei Dank sind meine Mutter, mein Vater, mein Bruder und meine Schwester mit mir nach Palästina gegangen. Aber alle meinen Großeltern, zahlreiche Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins wurden ermordet. Wir wissen leider nicht, wo sie den Tod gefunden haben. Der einzige, der gerettet wurde, ist der Sohn meines Onkels. Er wurde in Belgien geboren. Seine Mutter wurde ins Lager deportiert und es blieb meinem Onkel nichts anderes übrig, als seinen Sohn in einer christlichen Familie unterzubringen, die ihm dann das Leben retten konnte. Diese Menschen wussten von uns und haben uns später in Israel gefunden und uns das Kind gebracht. Er wurde in meiner Familie groß gezogen.

 

Erzählen Sie uns bitte, wie es Ihnen und Ihrer Familie gelungen ist, vor den Nazis nach Palästina zu fliehen, um damit Ihr Leben zu retten; denn im Jahre 1938 wurde die Emigration der Juden aus Deutschland wesentlich erschwert.

Wir sind 1939 ausgewandert und wir hatten Glück, dass wir genau vor Kriegsausbruch nach Italien gelangten, und zwar nach Triest. Dort haben wir auf ein Dokument gewartet, um nach Palästina fliehen zu können. Es kam und kam nicht, und als es dann endlich doch ankam, sind wir mit dem Schiff «Galilea» nach Palästina gefahren. Nur einen Tag, nachdem wir in Haifa gelandet sind, zog Italien in den Krieg. Also das war Gottes Segen: kaum aus Deutschland und kaum aus Italien weg, hatten wir es nach Palästina geschafft. Das war für uns ein Privileg. Das konnten wir damals noch nicht richtig einschätzen. Wir wurden mit offenen Armen aufgenommen. Das war etwas Unglaubliches. Mir wurde sogar Klavierunterricht erteilt. Das war so, als ob man nach Hause gekommen sei. Weil wir Juden waren, mussten wir Deutschland verlassen und in Erez Israel wurden wir umarmt, weil wir Juden waren. Also das Gebet «Nächstes Jahr in Jerusalem» ist eine wahre und starke Anrufung, die unser Volk immer zusammengehalten hat. Gerade durch Hitler und durch die Vernichtung, wurde unser jüdischer Staat wiederaufgebaut.

 

2005 wurden Sie von Bundespräsident Horst Köhler mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet. Welche Gefühle haben Sie damals empfunden, als Sie durch diese höchste Ehrung Ihrer Heimat gewürdigt wurden, nachdem dieses Heimatland Ihre Familie und Ihr Volk so grausam behandelt hatte?

Ich kam schon seit 1956 regelmäßig mit meinem Trio nach Deutschland. Ich muss gestehen, dass das «Beaux Arts Trio» hierzulande zu den Favoriten zählte. Außerdem habe ich hier enorm viele Freunde und durch das Trio kamen noch viele dazu. Ich spiele in Deutschland also mit viel Vergnügen. Selbstverständlich hat es mich zuerst viel Überwindung gekostet, als ich nach Deutschland zurückkam. Ich habe mir damals versprochen, dass ich alles, was ich hier verdiene, an Israel weitergebe. Und das haben meine Frau und ich auch getan, weil wir fühlten, dass es richtig war. Wir unterstützen unter anderem «Keren Kayemeth LeIsrael», «Jugend von Jerusalem» und das Rehabilitationszentrum für verletzte Soldaten «Bet Ha-Hajam».

Um Ihre Frage über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes genauer zu beantworten, muss ich betonen, dass ich diese höchste Würde mit Dankbarkeit entgegengenommen habe. Allerdings wurde mir einerseits dabei über die so genannte historische Schuld des deutschen Volks gegenüber den Juden ganz bewusst. Andererseits haben die Deutschen, die heute in Deutschland leben, nichts damit zu tun. Außerdem gab es viele Deutsche, die auch unter den Nazis gelitten haben. Manche haben mit uns Mitleid gehabt. Seltsamerweise haben uns sogar einige uniformierte SS-Leute geholfen. Zum Beispiel hat mein Bruder sich das Bein gebrochen, als er mal mit dem Fahrrad fuhr. Die SS-Leute hatten ihm eine provisorische Schiene gelegt und anschließend sogar nach Hause gebracht. Aber solche Fälle waren die Ausnahme. Es gibt bestimmt viele Gründe, warum wir es niemals vergessen sollen und auch nicht vergessen können. Es geht also nicht um das Verzeihen. Ich genieße es, in meinem Heimatland zu spielen und ich habe mir vorgenommen, alle meine aus der Tätigkeit in Deutschland stammenden Honorare an Israel weiterzugeben. Dadurch wird Israel gestärkt. Man sollte auch bedenken, dass das heutige Deutschland sich als Freund Israels profiliert. Zum Beispiel kamen die Gasmasken, die man in Israel während des Krieges im Persischen Golf benutzte, aus Deutschland. Sie haben uns geholfen, zu überleben. Einerseits wurden sechs Millionen Juden durch das Gas getötet, anderseits wurden wir durch die Gasmasken gerettet. Natürlich gab und gibt es immer Judenhass in Deutschland. Das ist unser Schicksal.

 

Haben Sie Ihren ersten Musikunterricht in Deutschland noch vor der Flucht nach Erez Israel bekommen? Wer von Ihren Lehrern hat Sie am stärksten geprägt?

Ich wurde noch vor dem Krieg von einem Organisten in Magdeburg unterrichtet. Das war ein sehr feiner Mann, der in den Nazi- Zeiten eigentlich nichts mit Juden zu tun hatte. Trotzdem hat er mir heimlich Klavierunterricht in seinem Haus erteilt. Später habe ich meine musikalische Ausbildung in Palästina fortgesetzt. Meine Lehrer dort waren hervorragende Musiker. Sie gehörten zu den Schülern von Max Pauer und Ferruccio Busoni. Später habe ich bei einem großen französischen Pianisten des 20. Jahrhunderts, Robert Casadesus, studiert. In den USA haben mir mit Egon Petri und Eduard Steuermann zwei weitere Schüler von Busoni Unterricht erteilt. Steuermann war ein richtiger Virtuose und hat sich, vor allem durch die Aufführung der «neuen Musik» der Wiener Schule, einen Namen gemacht. Arnold Schönberg und Anton von Webern haben ihm ihre Werke gewidmet. Ich habe mein ganzes Leben lang gelernt und habe alle meinen Lehrer geliebt. Sie sind alle für mich gleich wichtig gewesen. Vielleicht habe ich mich am meisten beim Spielen in meinem Trio bereichert. Es gibt ein jüdisches Sprichwort: Ich habe viel von meinen Lehrern gelernt, habe von mir selbst noch mehr gelernt und habe am meisten von meinen Schülern gelernt. Das könnte ich jetzt genau so sagen.

 

Was hat Sie veranlasst, 1955 Israel zu verlassen und in die USA auszuwandern?

Ich habe Israel nie verlassen und habe dort noch immer eine Wohnung. Ich bin 1946 nach Amerika zum Debussy-Wettbewerb gefahren und habe den ersten Platz gewonnen, bin aber danach nach Israel zurückgekehrt. Seit 1955 lebe ich in den USA und bin als Professor an der Universität Indiana tätig. Meistens bin ich aber auf Tour. Ich spiele über 100 Konzerte im Jahr. Wäre ich in Israel ansässig, wäre es rein technisch nicht möglich gewesen, so viele Konzerttermine weltweit wahrzunehmen. Aber wie gesagt Israel hat nicht darunter gelitten, weil ich nicht da war. Ganz im Gegenteil. Und wenn man darüber spricht, wo das Herz ist, dann ist mein Herz immer in und für Israel.

 

Worin liegt Ihrer Meinung nach das Geheimnis des Pianisten eines Kammerensembles? Was unterscheidet ihn von einem Solopianisten?

Eigentlich nichts. Die meisten Pianisten konnten nur deshalb im Trio spielen, weil sie so gut solo spielten. Das «Beaux Arts Trio» ist deswegen erfolgreich geworden, weil jeder solo spielen konnte, sich aber entschied, im Trio zu spielen. Es gibt wahrscheinlich Unterschiede, aber sie sind nicht nur in musikalischer Hinsicht zu suchen, sondern haben viel mehr mit dem Ego zu tun. Man muss es wissen und wollen, Erfolg und Misserfolg teilen zu können. Das ist das besonders schöne in der Kammermusik - eine der intimsten Sachen, die zwischen Menschen bestehen.

 

Mit welchen Dirigenten sind Sie als Solopianist aufgetreten? Mit welchen davon war die Zusammenarbeit von größter Bedeutung für Sie?

Ich habe das Glück gehabt, mit vielen renommierten Dirigenten als Solist sowie in Trio-Besetzung arbeiten zu können. Von größter Bedeutung waren für mich Eugene Ormandy, Antal Dorati, Kurt Masur, und James Levine mit dem Orchester der Metropolitan Opera. Es war für mich eine Ehre, mit den besten Orchestern der Welt zu spielen. Jeder großer Dirigent ist ein Ereignis! Mir persönlich steht Kurt Masur besonders nahe. Er ist ein gewaltiger Künstler, ein netter Mensch und ein wunderbarer Freund. Ich muss sagen, es ist nicht leicht mit ihm zu spielen, aber enorm befriedigend.

 

Stimmen Sie da zu, dass Kammermusik im Vergleich zu anderen Fächern im musikalischen Bildungssystem immer noch missachtet wird?

Doch, es gibt immer mehr Kammermusik, und vor allem aus geschäftlichen Gründen. Heutzutage ist das Solo-Recital im allgemein nicht mehr so populär, es sei denn ein Star spielt. Aber die Kammermusik lebt. Leute hören gern ein Quartett- oder Trioprogramm. Da es nicht so viele Stars, aber viele gute Musiker gibt, treten momentan viele ausgezeichnete Quartette und Trios auf. Außerdem werden Meisterkurse für Kammermusik mehr und mehr gefragt. Nehmen wir etwa diesen Kammermusik-Workshop «International Mendelssohn Summer School» an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, bei dem ich schon jahrelang als Gastprofessor unterrichte. Ich denke, dass das Lernen von Kammermusik in gewisser Hinsicht dem Solisten hilft. Besonders wenn man bedenkt, dass alle großen Pianisten, wie Arthur Rubinstein, Vladimir Horowitz, Arthur Schnabel und Claudio Arrau zunächst in einem Kammerensemble gespielt haben.

 

Nach Ihren Auftritten mit dem «Beaux Arts Trio» bei den Musikfestspielen in Grange de Melle 1975 hat der begeisterte Sviatoslav Richter in seinem Tagebuch geschrieben: «Wenn diese Musiker spielen, ist es ein einzigartiges musikalisches Ereignis. Pressler steht mir als Pianist besonders nahe. Seine Aufrichtigkeit ist bezaubernd und er scheint so viel Spaß beim Musizieren zu haben, dass seine Fröhlichkeit die Grenzen fast überschreitet. » Was könnten Sie uns über Ihre Zusammenarbeit mit diesem berühmten russischen Pianisten sagen?

Ja, das stimmt. Ich habe mit dem «Beaux Arts Trio» in Grange de Melle bei seinem Festival gespielt. Ich wusste lange Zeit nicht, dass er diese Notizen in seinem Tagebuch über mich schrieb. Erst nach seinem Tod habe ich darüber erfahren. Unmittelbar vor seinem Tod haben wir uns noch mal beim Festival in Schleswig-Holstein getroffen. Nach meinem Auftritt kam er auf mich zu und hat mir gratuliert. Er hat sich dabei an unser Konzert mit dem Trio in Tours erinnert und hat mir gesagt: «So wie du damals den Anfang von Schumanns und Ravels Trios gespielt hast, so schön habe ich es nie gehört!» Außerdem hat er zugegeben, dass er mich beneidete, weil ich so frei vom Publikum spielte. Er hatte auch ein Interview in einer musikalischen Zeitung. Als man ihn über seine Favoriten unter den Pianisten fragte, weigerte er sich zuerst, hat aber dann bemerkt: «Kennen Sie den Pianisten vom „Beaux Arts Trio"? Er ist etwas ganz besonderes! » Natürlich war ich enorm glücklich und stolz darauf, dieses Lob von einem der größten Pianisten zu hören.

 

Sie sind mit dem Beaux Arts Trio beim Festival «Dezemberabende» im Puschkin-Museum in Moskau zuletzt im Jahre 2005 aufgetreten. Meines Wissens wurden Sie mehrmals zu diesem Festival persönlich von Sviatoslav Richter eingeladen. Hat es zu seinen Lebzeiten mit Ihrem Auftritt bei diesem Festival geklappt?

Ja, wir wurden zwei Mal zu dem Festival «Dezemberabende» in Moskau eingeladen, als der Maestro noch am Leben war. Als ich ihn damals traf, war er besonders lieb und nett. Im vorletzten Jahr sind wir nach Moskau auf Einladung von Yuri Bashmet zu diesem Festival gekommen. Das Interessante ist, dass Frau Schostakowitsch zum Konzert kam, als wir ein Trio von Dmitri Schostakowitsch spielten.

 

Hatten Sie den Eindruck, dass das Publikum in Moskau ganz besonders anspruchsvoll ist?

Ja, natürlich. Aber für mich ist das Publikum in der ganzen Welt wunderbar. Immer wenn Leute mit Liebe kommen, um Musik zu hören, ist es etwas Besonderes. Menschen sind überall Menschen. Sowie Schumann es als Davids Bund bezeichnete. Wir sind ein Bund, in dem wir Musik lieben: diejenigen, die musizieren und diejenigen, die Musik hören.

 

Fühlen sich auch Ihre eigenen Kinder und Enkelkinder zur Musik hingezogen?

Nein, leider nicht. Meine beiden Kinder sind in der Medizin tätig. Mein Sohn ist Röntgenarzt hier bei uns in Bloomington, Indiana und meine Tochter ist eine erfolgreiche Psychologin in Boston. Zu meinem Bedauern haben wir keine Enkel. Nichtsdestotrotz bin ich mit meinen Kindern sehr zufrieden. Sie lieben Musik und betrachten sie als etwas Schönes für die Seele. Sie musizieren aber nicht, obwohl ich sie in der Kindheit gezwungen habe, Musikunterricht zu bekommen. Vermutlich liegt es daran, dass ich zuviel spielte und mich der Musik allzu sehr gewidmet habe.

 

Sie haben einmal gesagt, dass die Musik für Sie immer treibende Kraft und besondere Leidenschaft war. Auch nach achtstündiger Arbeit mit den Studenten schalten Sie zu Hause gern das Radio an, um Musik zu hören. Es ist kaum zu glauben, dass es in Ihrem Leben keinen Platz für andere Interessen gibt.

In der Tat unterrichte ich viel an der Jacobs School of Music an der Universität Indiana, eine der renommiertesten Musikhochschulen der Welt. Da habe ich einen besonderen Titel «distinguished Professor». Meine pädagogische Tätigkeit bereitet mir viel Freude, ist aber auch sehr zeitaufwendig. Meine Frau verbietet mir, Musik zu Hause zu hören, weil sie meint, dass ich mich mehr erholen sollte. Eigentlich habe ich mehrere Interessen. Ich bin politisch sehr engagiert und lese viele Bücher. Musik ist aber das Wesentlichste, was mir den Grund zu leben gibt. Das ist meine Motivation, wie die Franzosen sagen «Raison d'être». Und jetzt in meinem Alter laufe ich wie verrückt in der ganzen Welt umher, einfach weil ich es liebe, kreativ zu sein. Morgen fliege ich nach Bukarest, wo ich mit meinem Trio probe und am nächsten Tag ein Konzert gebe. Ein paar Tage danach sind zwei Auftritte im Rahmen des Beethoven-Festivals in Bonn und dann drei weitere Konzerte in den Niederlanden geplant. Wenn ich nach der Arbeit auf der Bühne stehe, dann ist es in gewisser Hinsicht eine Erfüllung. Musik ist für mich kein Beruf und auch keine Berufung. Ohne sie wäre mein Leben nicht vorstellbar. Ich genieße jeden Moment der Musik!

 

Das Gespräch führte Irina Gurvitch

 

 

Zur Person

 

Menahem Pressler, Gründungsmitglied und Pianist des «Beaux Arts Trio» hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten weltweit als Musiker etablieren können. Der Kammermusiker und Solist konzertiert regelmäßig in den wichtigsten Musikmetropolen der Welt. Seine musikalische Präzision und sein überwältigendes Wissen der Klavier- und Kammermusikliteratur vergönnte ihm ein internationales Renommee als herausragender Lehrer. Er ist Ehrendoktor der Universitäten von Nebraska und Kansas, wurde mit dem «Chamber Music America's Distinguished Service Award» und dem «Gramophone Lifetime Achievement Award» geehrt. Im Jahr 2000 wurde Pressler zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt. Zu seinen zahlreichen Preisen zählen zudem «England's Record of the Year», vier «Grammy»-Nominierungen mit dem «Beaux Arts Trio» und der Deutsche Schallplattenpreis. 2005 wurde Menahem Pressler von Bundespräsident Horst Köhler mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt Pressler insbesondere für seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Die feierliche Übergabe fand in Magdeburg, wo der Künstler 1923 geboren wurde, statt. Auch im Jahre 2005 wurde Pressler die höchste Auszeichnung der französischen Regierung, der «Commandeur» des «Ordre des Arts et des Lettres», verliehen.

 

 

«Jüdische Zeitung», Juli 2008