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Der sprechende Hund
Ein Mann fährt durch das vorstädtische Jerusalem und sieht ein Schild vor einem Haus: «Sprechender Hund zu verkaufen». Er klingelt. Der Eigentümer öffnet und bedeutet, dass der Hund im Hinterhof ist. Der Mann tritt also in den Hinterhof und sieht dort einen Labrador Retriever sitzen. «Und du sprichst, also?» fragt er. «Genau», antwortet der Hund. «Aha. Erzähl mir deine Geschichte», sagt der Mann. Der Hund blickt auf und beginnt zu erzählen: «Ich merkte, dass ich sprechen kann, als ich noch recht jung war und mal aushelfen wollte. Ich erzählte dem Geheimdienst, dem Mossad, von meinem Geschenk, und im Handumdrehen gaben sie mir Arbeit. Ich saß mit Spionen, Weltpolitikern und verdächtigten Terroristen zusammen. Keiner nahm an, dass ein Hund lauschen würde. Ich war einer der wertvollsten Agenten während meiner Zeit beim Mossad, über acht Jahre. Ich habe unglaubliche Dinge erlebt und viele Auszeichnungen verdient. Während dieser Zeit hatte ich eine Masse junger Hündinnen. Aber das war auch eine anstrengende Arbeit, die mich wirklich erschöpft hat. Ich werde nicht jünger, und wollte mich endlich niederlassen. So nahm ich einen weniger stressigen Job am Flughafen Ben-Gurion an. Größtenteils lungerte ich bei verdächtigen Personen rum und belauschte sie. Jetzt bin ich in Rente. So ist das.» Der Mann ist verblüfft. Er geht zurück ins Haus und fragt den Eigentümer, wie viel er für den Hund will. «Zehn Dollar», sagt der Besitzer. «Dieser Hund ist bewundernswert! Warum um alles in der Welt verkaufen Sie ihn so preiswert?» «Weil er ein Lügner ist. Er hat nie für den Mossad gearbeitet!»
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