Zaubern wie die «blaue Melanie»

 

Zaubern zur Langen Nacht. Foto:JMB

Auch das Jüdische Museum Berlin lädt am 29. August zur Langen Nacht der Museen – und veranstaltet gemeinsam mit uns und dem Restaurant Liebermanns ein Gewinnspiel!

 

Kennst du dich mit Zauberkunststücken aus? Kannst du es mit einer Sechsjährigen aufnehmen? Schon ’mal versucht, deinen Namen in hebräischen Buchstaben zu schreiben?

Am 29. August kannst du es ausprobieren! Das Jüdische Museum beteiligt sich auch in diesem Sommer mit zahlreichen Veranstaltungen an der Langen Nacht der Museen – für die Kleinen und auch die ganz Großen. Wenn du in diesem Jahr nicht zur Langen Nacht kommen kannst, beantworte einfach unsere Quiz-Frage ganz unten im Text und gewinne (d)ein T-Shirt mit deinem eigenen Namen in hebräischer Schrift sowie einen von drei Gutscheinen zu einem orientalischen Lunchbuffet im Restaurant Liebermanns im Jüdischen Museum.

Und während du dein Shirt bedruckst werden für die Großen unter anderem Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch die Dauerausstellung und die derzeitige Sonderausstellung «Tel Aviv. Durch die Linse von Magnum Fotografen» aus Anlass des 100. Geburtstages der Stadt angeboten.

Jüdisches Museum Berlin. Foto:JMB

Das spezielle Kinderprogramm verspricht Unterhaltung vom Feinsten: Neben einem T-Shirt-Workshop, bei dem Kinder von 6 bis 12 Jahren ihren eigenen Namen in hebräischen Buchstaben auf ein T-Shirt drucken können, wird eine Führung mit Zauberprogramm unter dem Titel «Bellachini und die blaue Melanie – Juden in der Welt der Zauberkunst» angeboten. Im Fokus durch die dazugehörige Ausstellung steht Melanie Steinböck, «Die blaue Melanie» genannt. Sie stammte aus einer jüdischen Zaubererfamilie und gewann 1894 schon im Alter von 6 Jahren Auszeichnungen für ihre Zauberkunststücke. Wer Lust hat, kann sich «Die blaue Melanie» auch als Trickfilm ansehen, ein Ergebnis mehrerer Workshops des diesjährigen Sommerferienprogramms für Kinder.

Ein anderer Film auf dem Programm der Museumsnacht, «Koscher – gibt’s das nicht auch im Islam?», dokumentiert die Ergebnisse eines weiteren spannenden Projektes: Begegnungen jüdischer, christlicher und muslimischer Schüler dreier Berliner Schulen, den Prozess der Annäherung, des Überwindens von Vorurteilen und schließlich auch des Knüpfens von Freundschaften. Details zum Film hier in dieser Ausgabe auf der Medien-Seite.

 

Und hier unsere Quizfrage:

In welchem Jahr und zu welchem Anlass wurde der Liebeskind-Bau des Jüdischen Museums Berlin erstmals für Besucher geöffnet?

 

Schicken Sie uns bis zum 31. August Ihre Antwort und Ihre T-Shirtgröße an:  jz@wernermedia.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeweils der dritte, sechste und neunte Einsender sind die Gewinner. Mitarbeiter der Werner Media Group und ihre Familien können sich an der Auslosung nicht beteiligen.

Ausführlichere Informationen zum Programm der Langen Nacht der Museen im Jüdischen Museum Berlin finden sich auf der Homepage des Museums www.jmberlin.de, unter der Rubrik Veranstaltungen im Kalender.

Saro Gorgis

 

 

«Jüdische Zeitung», August 2009