«Ich wollte nicht Klavier spielen, ich wollte Pianist werden!»


Saleem Abboud Ashkar Foto: Arik Shafiroff

Saleem Abboud Ashkar über Mendelssohn, den symbolischen Effekt des West-Eastern Divan Orchestra und die emotionale Spannbreite in der Musik

 

Saleem Abboud Ashkar: Sie wollten im Vorfeld des Interviews meine Religionszugehörigkeit wissen, warum?

 

Saro Gorgis, «Jüdischen Zeitung online»: Als palästinensischer Pianist mit israelischem Pass sind Sie für unsere Leser natürlich eine interessante Person. Die Religionszugehörigkeit spielt im Kontext des Nahen Ostens eine nicht unerhebliche Rolle.

Die erste Assoziation, die mir zu unserem Interview einfiel, war die historische Bedeutung des Ortes, an dem wir uns hier befinden. Wir sitzen in einem Kaffee am Hackeschen Markt. Nicht weit entfernt ist die Torstraße. Moses Mendelssohn kam damals durch die Torstraße nach Berlin. Das war für Juden dieser Zeit der einzige Zugang in die Stadt. Ich habe hier auch eine Zeitlang gewohnt. Später erhielt die Familie Mendelssohn durch die Verdienste und den Erfolg Moses Mendelssohns das Bürgerrecht. Damit waren sie eine der wenigen jüdischen Familien, die überhaupt dieses Recht erlangten. Für jemanden, der hier lebt, sind all die Namen und Verbindungen beeindruckend. Ich habe wirklich Gänsehaut bekommen, als mir diese historische Bedeutung bewusst geworden ist.

Warum spielen Sie auf Ihrer kommenden Tournee gerade Mendelssohn?

Der äußere Anlass ist natürlich Mendelssohns 200. Geburtstag und die Möglichkeit, mit dem Leipziger Gewandhausorchester spielen zu dürfen. Ich habe mich dann intensiver mit Mendelssohn beschäftigt und viele Bücher über ihn gelesen.

Kennen Sie das Wagner-Zitat, in dem dieser Mendelssohn als Juden diffamiert? Mendelssohn hatte daraufhin in Deutschlands Kulturszene einen schweren Stand…

Die Musik Mendelssohns hatte aus unterschiedlichen Gründen einen schweren Stand. Ich würde sagen, dass es sich dabei um eine Kombination aus mehreren Faktoren gehandelt hat: Zum einen war Mendelssohn kein progressiver Komponist. Er hat nichts völlig Neues geschaffen. Zum anderen hatte er ein sehr gutes Verhältnis zu den Royals in England. Prinz Albert hat persönlich die Register der Orgel bei einem seiner Konzerte gezogen. Als das viktorianische Zeitalter vorbei war, war auch Mendelssohn nicht mehr angesagt. Natürlich hatte Wagners Buch «Das Jüdische in der Musik» Einfluss auf die allgemeine Beurteilung des Komponisten. Aber das ist nicht alleiniger Grund. Rückblickend hat man natürlich das wahnsinnig Schöne in der Musik Mendelssohns entdeckt. Es ist erstaunlich, wie er vor dem Hintergrund der musikalischen Tradition, seine eigene Stimme gefunden hat.

Gleichzeitig finde ich Mendelssohns Beschäftigung mit protestantischer Musik sehr interessant. Wollte er sich von seinen jüdischen Wurzeln distanzieren? Wollte er seine christliche Identität stützen? Ich kann nur ganz vorsichtig vermuten, dass er einen Identitätskonflikt hatte. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen Großvater der große jüdische Aufklärer Moses Mendelssohn war, nie Gedanken über seine jüdischen Wurzeln und seine Taufe gemacht haben soll.

Mit welcher Motivation sind sie als palästinensischer Pianist nach Deutschland gekommen?

Als ich damals in London mein Studium beendet hatte, wusste ich, ehrlich gesagt, nicht richtig, wie es weiter gehen soll. Es haben sich irgendwie keine Türen geöffnet. Ich habe mein Studium sehr genossen, habe viel gelernt, aber ich war 19, 20, 21 und hatte das Gefühl, dass alles stagniert. Deshalb wollte ich weg. Deutschland hat mir viel geboten: die passende Lehre in Hannover und bessere Karrierechancen: Die Begegnungen, der ganze Reichtum an musikalischer Zusammenarbeit mit großen Musikern - das war fantastisch! Ich bin hier so glücklich geworden.

In einem Interview sagten Sie, dass Sie auch die Nähe zur europäischen Musik gesucht haben.

O ja! Ich kann nicht sagen, dass ich eine innere Nähe gesucht habe. Ich habe mich schon als Kind aus irgendeinem Grund der europäischen Musik nahe gefühlt. Es ist für mich selbst ein Mysterium, wie es dazu kam. Die Verbundenheit war einfach intuitiv da. Ich brauchte gar nicht den Prozess der Übersetzung. Der Weg, Pianist zu werden, war dagegen ein sehr langer und komplizierter.

Ihr Vater ist Ingenieur und Ihre Mutter Lehrerin. Wie kamen Sie überhaupt zur Musik?

Das ist genau die Frage! Nicht nur, dass meine Eltern selbst keine Musiker waren – die Frage ist doch vielmehr: Wie kommt man zu europäischer Musik, wenn man in einer arabischen Gesellschaft aufwächst? Das ist wiederum eine Zusammenfügung mehrer Begebenheiten…

…Sie haben eine Schallpatte von Chopin gehört…

…das ist wahr! Aber schon davor gab es eine Reihe von Glücksfällen: Der eine war der plötzliche Besuch eines libanesischen Palästinensers bei uns zu Hause. Sie wissen ja, 1982 war der Libanon-Krieg und Israel führte seine Open-Fence-Policy. Palästinenser aus dem Libanon konnten zu der Zeit ihre Familien in Israel besuchen. Ein entfernter Onkel von mir, den ich vorher gar nicht kannte, kam also zu uns und spielte Klavier. Das war meine erste Begegnung mit klassischer Musik, da war ich sechs Jahre alt.

…und dann wollten Sie Klavier spielen.

Ich wollte nicht Klavier spielen, ich wollte Pianist werden! Ich hatte vorher nie ein klassisches Konzert besucht, aber plötzlich war der starke Wille da.

Ihre Eltern hatten zunächst Sorge, Sie zu einer jüdischen Klavierlehrerin zu schicken. Sie befürchteten Schwierigkeiten für Ihre Identitätsentwicklung, warum?

Die Umstände, die während der ersten Intifada und nach dem Libanon-Krieg herrschten, waren andere als die heutigen. Meine Eltern hatten keine Sorge, mich zu einer jüdischen Klavierlehrerin zu schicken. Sie hatten allgemeine Bedenken, mich auf eine jüdische Schule gehen zu lassen. Sie befürchteten unangenehme Konfrontationen für mich. Einer unter 100 Lehrern hätte Vorurteile gegen Palästinenser haben können. Sie hatten, sozusagen, Angst um meine junge Seele.

Das heißt, Ihren Eltern ging es gar nicht um die Religionszugehörigkeit, sondern um den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis?

Ja. Natürlich gibt es weiterhin politische Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern. Aber damals waren die Beziehungen zwischen Arabern und Israelis noch viel aufgeladener, besonders während der ersten Intifada. Aber am Ende gab es keinen anderen Weg für mich. Zunächst ging ich mit 13 Jahren nach London, aber der Kultur-Schock war zu groß. Ich war sehr unglücklich dort. Meine Mutter hat mich nach acht Monaten zurückgeholt: «Junge, das war’s, du kommst zurück». Mein Wille, Musiker zu werden, war aber weiterhin sehr stark. Also haben meine Eltern gesagt: «Gut. Wir müssen eine Lösung innerhalb Israels finden.» So kam ich auf das Konservatorium in Jerusalem. Das führte dazu, dass ich plötzlich anfing den Tanach, die jüdische Geschichte und Hebräisch zu studieren. Ich spreche mittlerweile Hebräisch wie ein Israeli. Im Nachhinein kann ich sagen, dass dies alles eine große Bereicherung für mich war.

Aber natürlich gab es auch Probleme, die verarbeitet werden mussten. Ich beschreibe nur eine Situation, damit Sie einen Eindruck bekommen: Sie wachen als palästinensischer Junge morgens auf und lesen in der Zeitung oder hören im Radio, dass es einen Anschlag auf einen israelischen Bus in Tel Aviv gegeben hat. Da macht man sich als Palästinenser soo klein. Oder anders herum: Sie wachen im Internat als einziger Palästinenser auf und hören, dass es einen Anschlag auf Kinder in Ramallah gegeben hat. Als kleiner Junge hat man keine Möglichkeit, diese Eindrücke auf einem normalen Weg zu verarbeiten. Es geht letztlich gar nicht um einzelne Fälle von Konfrontation oder Rassismus, sondern um die gesamte Atmosphäre.

Mussten Sie als palästinensisches Kind auf einem Jerusalemer Konservatorium also besondere Fähigkeiten entwickeln? Welche waren das, von denen Sie in einem früheren Interview sprachen?

In erster Linie meinte ich damals natürlich musikalische Fähigkeiten, aber auch soziale. Die Situation war nicht ganz einfach für mich. Viele Erlebnisse konnte ich erst später emotional verarbeiten.

Hatten Sie neben den europäischen auch musikalische Vorbilder auf palästinensischer Seite?

Nein, absolut gar keine. Deshalb ist die Frage nach dem Willen so zentral. Ja, ich hatte Hilfe: Leute haben sich innerhalb und außerhalb Israels begeistert und interessiert. Nicht nur wegen meines Talents, sondern auch wegen des Phänomens: Ein arabisches Kind spielt Klavier. Aber diese Unterstützung hat nur Früchte getragen, weil es diesen konsistenten Willen in mir gab und ich die gerade Linie nie aus den Augen verlor.

Waren Sie als Christ eventuell in einer neutraleren Position, die Ihnen den Karriereweg erleichtern half? Wäre alles vielleicht schwieriger gewesen, wenn Sie Moslem oder Jude wären?

Nein, nicht in dieser Hinsicht. Ich unterstütze zusammen mit meinem Bruder ein musikalisches Projekt für Kinder in meiner Heimatstadt. Und ich muss Ihnen sagen, dass es sowohl sehr viele jüdische als auch muslimische Talente gibt. Vielleicht - das sage ich aber mit sehr viel Vorsicht - hat die Musik in den Kirchen mich unbewusst infiltriert. In den protestantischen Kirchen in Nazareth singen die Leute arabische Gesänge, die auf lutherischen Kirchenliedern und Bach-Chorälen basieren. Ich bin nicht religiös, aber ich begegnete dieser Musik häufig. Meine Großmutter hat die Lieder zu Hause gesungen und das Kirchenradio gehört. Natürlich habe ich auch muslimische Kinder getroffen, die den Zugang zu dieser Musik gefunden haben. Aber es wäre dumm, die Erfahrungen, die ich mit der kirchlichen Musik hatte, komplett zu ignorieren.

Ihr eigenes Musikprojekt für Kinder - worum handelt es sich dabei ganz konkret?

Das ist eine Art Familienprojekt. Mein Vater, mein Bruder, der Geiger ist, und ich versuchen Musik in die Schulen zu bringen, an denen palästinensische Kinder lernen. Manchmal mit ganz primitiven Mitteln: Wir gehen mit einem Kassettenrekorder in die Klassen und spielen Beethoven vor.

Und das funktioniert?

Ja! Sie sollten die Gesichter der Kinder sehen! Sie sind begeistert! Natürlich erreicht man nicht alle Kinder, aber viele. Es ist manchmal sehr anstrengend Pianist zu sein. Es erfordert unglaublich viel Kraft und Disziplin. Aber die Zusammenarbeit mit den Kindern gibt mir jedes Mal neue Energie, lässt mich aufatmen.

Sie waren Meisterschüler von Daniel Barenboim. Sie haben selbst von eigenen Musikprojekten berichtet. Wie schätzen Sie seine Projekte ein, die einen Austausch zwischen Israelis und Palästinensern fördern?

Ich finde, dass diese Projekte eine der wenigen im Nahen Osten sind, die wirklich positive Auswirkungen haben. Politisch stagnierte alles in den letzten Jahren. Das sage ich mit großem Bedauern. Das Individuum ist zu klein, um politisch etwas verändern zu können. Auf der einen Seite fühlt das Individuum, dass es eine gewisse Verantwortung für seine Gesellschaft trägt. Auf der anderen Seite spürt es seine Machtlosigkeit. Das ist wirklich eine schwierige Situation. Was das Projekt des „Divan“-Ochesters ermöglicht…

… das West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim, das sowohl palästinensische, als auch israelische Musiker vereint …

… hat zunächst einmal symbolische Kraft: Israelis und Palästinenser sitzen zusammen und spielen Musik. Aber das ist die symbolische Seite, die jeder sieht. Das, was nicht jeder sieht, sind die Begegnungen einzelner Menschen, die durch ihr Zusammentreffen ein Stück ihrer verinnerlichten Realität ändern. Ein Syrer oder ein Palästinenser sitzt mit einem Israeli im gleichen Orchester und verändert seine persönliche Realität, die plötzlich nicht mehr mit der politischen Realität in der Gesellschaft übereinstimmt.

Hat dieses Projekt auch einen Effekt auf die Zuhörer?

Auf die Zuhörer hat dieses Projekt in erster Linie den symbolischen Effekt. Das ist wunderbar und sehr wichtig. Für die Musiker haben diese Begegnungen aber eine noch tiefere Wirkung.

Der Literaturwissenschaftler Edward Said und Daniel Barenboim, die Gründerväter des Orchesters, haben ein Buch herausgebracht, «Parallelen und Paradoxien». Sie heben beide hervor, dass Musik keine elitäre Veranstaltung ist, sondern Antworten auf Fragen der Gegenwart gibt. Was meinen Sie, kann Musik tatsächlich Realitäten verändern?

Die Frage ist, welche Realität? Politische Realitäten kann Musik nicht ändern. Aber die Frage, ob Musik die Realität von einzelnen Menschen verändern kann, würde ich mit einem sehr großen Ja beantworten! Für mich ist Musik eine absolut existentielle Sache. Ohne Musik könnte ich sehr schwer leben. Musik bietet Antworten und auch Fragen. Musik beeinflusst die Realität von Menschen und kann gleichzeitig eine Art von Eskapismus bieten, in dem Sinne, dass ich mich in die Musik flüchte und die Realität vergesse. Das sind alles verschiedene Ebenen, auf denen Musik wirken kann. Musik kann sowohl ein Spiel mit der Realität als auch eine Alternative zur Realität bieten. Jeder Mensch hat eine eigene Beziehung zur Kunst. Es gibt Menschen, die Musik sehr sinnlich empfinden. Es gibt Leute, die Musik sehr philosophisch empfinden. Es gibt Leute, die Musik sehr theatralisch empfinden: den Akt des Sich-Ausdrückens. Die Wirkung von Musik ist dabei immer dynamisch: Manchmal wirkt sie philosophisch, manchmal empfindet man sie mathematisch und hört besonders ihre Strukturen. Deshalb ist Musik so genial, weil sie all diese Elemente vereint.

Spielt ein Orientale europäische Musik anders als ein Europäer?

Ich hoffe nicht! Wenn, dann nicht bewusst. Also ich suche nicht den orientalischen Blickwinkel auf die Musik, überhaupt nicht.

Aber macht nicht ein Musiker, der in einem Konfliktgebiet aufwächst, Erfahrungen, die auch seine Musik prägen müssen?

Ich glaube nicht. Ich denke, dass die Ausdruckskraft des Künstlers nicht unbedingt kausal mit seinen Erlebnissen oder gar mit seinem Leiden zusammenhängen muss. Es gibt Wunderkinder, die wahrscheinlich niemals ein normales Leben geführt haben. Trotzdem spielen sie mit einer unglaublichen emotionalen Reife. Jeder Mensch ist mit Phantasie beschenkt worden. Nehmen Sie die Obsessionen in «Tristan und Isolde», den Liebestod. Sind Sie jemals einen Liebenstod gestorben? Sehen Sie, ich auch nicht, und trotzdem versteht man, was Wagner ausdrücken will. Und es zerreißt Sie. Das zeigt, wie gefährlich die Theorie ist, dass man die Dinge erlebt haben muss, bevor man sie überhaupt spielen oder empfinden kann. Der emotionale Bereich in der Musik ist wahrscheinlich größer als das, was ein Mensch in seinem Leben überhaupt jemals erfahren kann. Vom Liebestod bis hin zum Siegesmarsch. Nehmen Sie Strawinskys primitivste Rhythmen in «Rite of Spring»: Die Menschen in der Uraufführung sind wild geworden, haben den Konzertsaal zerrissen. Deshalb ist Musik ja auch so aufregend, weil man Affekte entdeckt, von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie empfinden kann.

Wurden Sie als Grenzgänger der Kulturen in Ihrem Umfeld in Nazareth auch angefeindet?

Nein, nicht wirklich angefeindet. Natürlich gab es Konfrontationen und Stimmen, die sagten, man müsse die Zusammenarbeit mit den Israelis boykottieren. Gerade als Intellektueller oder Künstler. Ich war immer der Auffassung, dass man sich mit dieser Haltung selbst den Ast absägt, auf dem man sitzt - «you shoot yourself in the foot»! Mir war es immer wichtig den Israelis auch die arabischen Stimmen zu vermitteln, weil wir schließlich miteinander leben müssen! Wenn ich in Israel ein Konzert vor Israelis gebe, ändern sich häufig Einstellungen und Realitäten der Zuhörer.

 

Das Gespräch führte Saro Gorgis.

Zur Person

Der Pianist Saleem Abboud Ashkar ist christlicher Palästinenser mit israelischem Pass. Geboren und aufgewachsen in Nazareth, besuchte er zunächst das Konservatorium in Jerusalem, bevor er sein Studium an der Royal Academy of Music in London aufnahm. Bereits mit 17 Jahren wurde er von Zubin Metha für ein Konzert mit dem Israel Philharmonic Orchestra engagiert. Wenig später debütierte er in der New Yorker Carnegie Hall mit Daniel Barneboims West-Eastern Divan Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig auftritt und gerne konzertiert, gehören neben Zubin Metha, Daniel Barenboim, Riccardo Muti und Lawrence Foster auch Bertrand de Billy, Philippe Jordan, Ilan Volkov und Ludvic Morlot. Er ist häufiger Gast international renommierter Festivals wie den Salzburger Festspielen, des norwegischen Risør Festivals, des Menton Festivals in Frankreich und des Lucerne Festivals in der Schweiz. Seit 2001 lebt und arbeitet der Musiker in seiner Wahlheimatstadt Berlin. Vom 29. August bis zum 12. September wird Saleem Abboud Ashkar im Rahmen seiner Europa-Tournee zu hören sein.

Europa-Tournee mit dem Gewandhausorchester zu Leipzig

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 25

Saleem Abboud Ashkar, Klavier

Gewandhausorchester zu Leipzig

Riccardo Chailly, Musikalische Leitung

29. August 2009, 20.00 Uhr, Augustusplatz Leipzig, Open Air im Rahmen der Mendelssohn-Festtage 2009: „Mendelssohn zum 200. Geburtstag“

06. September 2009, 20.00 Uhr, The National Concert Hall Dublin, Main Auditorium

07. September 2009, 19.30 Uhr, Royal Albert Hall London im Rahmen der BBC Proms

10. September 2009, 20.00 Uhr, Alte Oper Frankfurt, Großer Saal

12. September 2009, 18.30 Uhr, KKL Luzern, Konzertsaal

 

 

«Jüdische Zeitung», August 2009