Worte des Monats

 

«Die Gesetze der Tora sollten im Staat Israel die verbindlichen Gesetze sein».


Israels Justizminister Jaakov Neeman am 7. Dezember während einer Ansprache vor Rabbinern. Neeman sprach sich dafür aus, dies «Schritt für Schritt» umzusetzen. Die anwesenden Rabbiner reagierten mit starkem Applaus, Medien in Israel warnten vor einer «Talibanisierung» Israels.

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«Die Sorge um das „Unmenschliche im Gestern" geht so weit, dass Auschwitz inzwischen mehrmals runderneuert wurde. Derweil vegetieren in Polen noch einige Tausend ehemalige Zwangsarbeiter in erbärmlichen Verhältnissen, die durch alle „Entschädigungsregelungen" gefallen sind und für die sich keiner zuständig fühlt. Weder die polnische noch die deutsche Regierung und auch nicht die Vertreter der jüdischen Organisationen, die bei jeder Holo-Gedenkfeier in der ersten Reihe sitzen.»


Der deutsch-jüdische Publizist Henryk M. Broder am 22. Dezember im «Tagesspiegel». Damit reagierte er auf die Ankündigung des Bundes und der Länder, in den kommenden fünf Jahren 60 Millionen Euro für den Erhalt und die Pflege des ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau zur Verfügung zu stellen.

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«Wir werden im nächsten Jahrzehnt nicht zu einer dauerhaften Einigung mit den Palästinensern kommen, auch nicht in einem Jahrzehnt darauf.»

 
Israels Außenminister Avigdor Lieberman am 27. Dezember auf einer Konferenz vor 140 internationalen Botschaftern und Konsuln in Jerusalem. Damit widersprach Lieberman den Beteuerungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, einen Friedensprozess anzustreben.

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«Das Geld ist kein Blanko-Scheck.»


US-Präsident Barack Obama am 18. Dezember zur Bekanntgabe, Israel im Jahr 2010 2.775 Milliarden Dollar an Militärhilfe aus dem
US-Haushalt angedeihen zu lassen.

«Jüdische Zeitung», Januar 2010