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Die am 25. Juni verstorbene Popikone Michael Jackson ist derzeit Dauerthema unter jüdischen Prominenten aus dem angloamerikanischen Show-Biz. Erst wurde Jackson in der britischen Boulevardzeitung «The Sun» fälschlich aus einem Buch des US-amerikanischen Rabbiners und Entertainers Schmuley Boteach als «Verehrer Hitlers» zitiert. «The Sun» hatte am 25. September berichtet, dass Jackson gegenüber Boteach den deutschen Diktator für dessen Schauspielkünste und Charisma bewundere - Boteach reagierte am gleichen Tag mit einem Dementi. Zwei Tage danach veröffentlichte «The Sun» eine «Feindesliste», die Jackson zu Lebzeiten angefertigt haben soll. Auf dieser sollen der israelisch britische Zauberer Uri Geller und Schmuley Boteach verzeichnet gewesen sein. Das Verhältnis zwischen Geller und Jackson sei seit 2002 schwer belastet gewesen, berichtet «The Sun». Darauf befragt wiesen Geller und Boteach darauf hin, dass die Streitigkeiten mit Jackson noch vor dessen Tod ausgeräumt worden seien.

 

 

 

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«Jüdische Zeitung», Oktober 2009