Personen Meinung Deutschland Hauptstadtseite Israel Weltgeschehen Bei uns zu Gast Aus den Gemeinden Vermischtes Porträt Kultur Bücher Geschichte Wissenschaft und Bildung Diaspora Interreligiöser Dialog Judentum Heute Religion und Tradition Reise Personenkalender Jugend Medien Leserkommentare![]() ![]() | ![]() Jude in Montreal verkauft KZ-Seife
Abraham Botines, 73, Besitzer eines Antiquitätenladens im kanadischen Montreal, hat vor Kurzem sein Sortiment erweitert, mit «Seife, hergestellt in den Konzentrationslagern Polens». Laut Angaben der israelischen Tageszeitung «Jediot Acharonot» Ende März soll Botines die 1940 hergestellte KZ-Seife von einem Kanadier für ca. 300 US-Dollar erworben haben. Der Händler, ein in Spanien geborener Jude, verkauft in seinem Geschäft vorrangig Utensilien aus dem Zweiten Weltkrieg, inklusive ehemaliger Habseligkeiten von NS-Angehörigen und deutschen Soldaten. Mit seiner geschmacklosen Errungenschaft zog sich Botines den Unmut von Montreals jüdischer Gemeinschaft zu. Gemeindevertreter haben bereits die Polizei auf den Fall angesetzt und gebeten herauszufinden, ob die Seife aus menschlichem Fett hergestellt worden sei. Auf die Kritik an seinem Seifenobjekt sagte Ladenbesitzer Botines, er mache keine Nazi-Propaganda und habe nicht gewusst, dass die Nazis in den Konzentrationslagern Überreste ermordeter Juden zur Herstellung von Seife verwendet haben.
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