Worte des Monats

 

«Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels.»

 

Noam Schalit, Vater des 2006 nach Gaza entführtenisraelischen Soldaten Gilad Schalit, am 6. Oktober gegenüber israelischen Medien. Kurz zuvor war ein Video ausgestrahlt worden, das seinen Sohn lebendig zeigte.

 

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«Es gibt viele Konflikte auf der Welt, bei denen man noch nicht zu einer umfassenden Lösung gefunden hat. Die Menschen müssen lernen, damit zu leben.»

 

Israels Außenminister Avigdor Lieberman am 8. Oktober im israelischen Radio auf die Frage, wie realistisch er eine Lösung des Israel-Palästina-Konflikts einschätzt.

 

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«Die osteuropäischen Juden sind nützliche Zuwanderer, die haben einen um 15 Prozent höheren IQ als die Deutschen.»

 

Thilo Sarrazin, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, Anfang Oktober in der «Lettre International». Sarrazins fremdendenfeindliche Äußerungen gegen türkische und arabische Migranten in Deutschland im gleichen Interview löste in Deutschland eine heftige Debatte zur Integration Andersgläubiger aus.

 

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«Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist. Er steht in geistiger Reihe mit den Herren.»

 

Der Generalsekretär des Zentralrates der Juden, Stephan Kramer, am 9. Oktober. Auf seine Aussage hin wurden Kramer und der Zentralrat von Seiten mehrerer Juden Deutschlands scharf attackiert.

 

 

 

«Jüdische Zeitung», November 2009