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Trick or Treat?
Als Trickbetrüger Bernard «Bernie» Madoff verkleidete Kinder und Erwachsene könnten in den USA zum Partyrenner werden. Pünktlich zu Halloween verkauft sich die neue Maske des Schreckens wie einst die Finanzanlagen, mit denen Madoff Tausende um ihr Geld prellte. Wie die «New York Times» meldet, wurden bereits 15.000 Gummimasken mit dem Abbild Madoff`s verkauft. Der Produzent, Rubie's Costume Company, erhofft sich noch eine Steigerung. Bisher gehen nur noch die Masken von Michael Jackson und der Videospiel-Figur Super Mario in größerer Zahl über die Ladentheken. Madoff`s betrügerische Summe von 65 Milliarden Dollar werden die Masken jedoch wohl nicht erreichen. Ob der 71-jährige Madoff nach Ablauf seiner 150-jährigen Haftstrafe in einer Geisterbahn ausgestellt wird, ist noch unklar.
Südafrika bleibt unerreichbarEs hat mal wieder nicht gereicht. Nach dem torlosen 0:0 Mitte Oktober in der Schweiz wird Israels Fußballnationalmannschaft auch bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nicht dabei sein. In der europäischen Qualifikationsgruppe 2 belegten die Israelis hinter den Eidgenossen, Griechenland und Lettland nur Platz 4. Dafür können die Jungs um Trainer Dror Kaschtan nächstes Jahr ein Jubiläum feiern: Seit 40 Jahren warten sie dann auf den Wiedereinzug in eine WM-Endrunde. Zum ersten und letzten Mal gelang das 1970. Damals gehörte Israel jedoch noch dem Asiatischen Fußballverband an. Zwischen 1974 und 1991 spielte man im Verband von Ozeanien, seitdem ist der israelische Fußballverband in Europa gemeldet. Vielleicht hilft ja ein erneuter Wechsel des Kontinentalverbandes, um sich so in den nächsten Jahrzehnten doch noch mal für eine WM-Endrunde zu qualifizieren. Drei Verbände stünden noch auf der Liste: Afrika, Nord-Mittelamerika und Südamerika.
Todesopfer im Fall Polanski
Der Fall Roman Polanski erhitzt weiterhin die Gemüter. «Prominenter Schweizer Schriftsteller starb im Streit um Polanski» war am 22.Oktober im «Tages-Anzeiger» aus Zürich zulesen. Offensichtlich hatte sich der 78-jährige Jacques Chessex in einer Diskussionsrunde zu sehr aufgeregt und brach daraufhin tot zusammen. Ein Zuschauer hatte Chessex vorgeworfen, sich mit der Verteidigung Polanskis zum «Komplizen eines Kinderschänders gemacht zu haben». Unterstützung erhielt Polanski mittlerweile ebenfalls aus Hollywood. Bereits Ende September unterzeichneten die jüdischen Filmemacher Woody Allen, Darren Aronofsky und Harvey Weinstein sowie über 70 weitere Hollywoodgrößen eine Petition zur Freilassung Polanskis. Mit baldiger Entlassung kann Polanski jedoch nicht rechnen. So meldete das «Bieler Tageblatt» am 26. Oktober, dass Polanskis Gesuch auf Haftentlassung vom Bundesstrafgericht nicht stattgegeben wurde.
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