Ein fast vergessenes Jubiläum: 60 Jahre Zentralrat der Juden

Der Zentralrat der Juden aus dem Blickwinkel seiner Mitgliedsgemeinden

Bei den bundesweit zelebrierten Feierlichkeiten aus Anlaß des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands ging ein anderes wichtiges Jubiläum dieses Landes am größten Teil der nichtjüdischen Deutschen mit Sicherheit vorbei: Der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Interessenvertretung der Mehrheit der deutschen Juden, beging ihren 60. Jahrestag. Im Juli 1950 hatte man sich in Frankfurt am Main konstituiert. Etwa 15.000 Juden lebten damals in den alliierten drei westlichen Besatzungszonen, heute sind etwa 105.000 Juden über den Zentralrat organisiert. In der DDR arbeiteten fünf Landesverbände jüdischer Gemeinden, die 1990 im hauptsächlich konservativ-orthodox orientierten Zentralrat aufgingen.

Neben dem Zentralrat fungiert auch die «Union progressiver Juden» als Interessensvertreter der liberalen jüdischen Gemeinden – einige Gemeinden gehören beiden Interessensverbänden an. Schließlich agiert auch «Chabad Lubawitsch» mit einer Reihe von jüdischen Gemeinschaften in Deutschland, ebenso wie eine gewisse Zahl völlig unabhängiger Gemeindestrukturen.

            Wir befragten alle Mitgliedsgemeinden und Landesverbände des Zentralrates der Juden in Deutschland nach dem Verhältnis zu ihrer Dachorganisation:

 

Zunächst fragten wir die Landesverbände und Gemeinden nach ihrem grundsätzlichen Verhältnis zum Zentralrat:

 

«Das Verhältnis scheint gut zu sein, zumindest ist das das offizielle Empfinden. Hinter die Kulissen kann niemand schauen, aber das gilt für viele solcher Fragen.»

 

«Das Verhältnis zwischen unserem Landesverband und dem Zentralrat ist grundsächlich als gut zu bezeichnen. Wir sind überzeugt, dass der Zentralrat zukünftig, wie schon in der Vergangenheit, ein verlässlicher Vertreter aller in Deutschland lebender Juden gegenüber der Bundespolitik darstellt. Es gibt immer wieder sachliche Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Zentralrat und unserem Landesverband. Diese werden aber, wie in einem demokratischen System üblich, ausdiskutiert und dann entschieden.»

 

«Ist der Abdruck beziehungsweise der Artikel mit Absender oder anonym beziehungsweise ohne Rückschlussmöglichkeit? Ich fragte nur, weil ich aus dem Kollegenkreis des Direktoriums Antworten hörte, das der eine oder andere sich nicht so offen darstellen möchte.»

 

«Für die israelitische Kultusgemeinde […] war die Zusammenarbeit mit dem Zentralrat über die Jahre mehr als zufrieden stellend Wir konnten die angebotenen Seminare nutzen. Wir kamen jedes Jahr in den Genuss des Kulturprogramms, auch das Schiedsgericht des Zentralrates konnten wir in Anspruch nehmen. Die Art und Weise wie der Zentralrat nach aussen auftritt und die jüdischen Gemeinden vertritt gibt keinen Anlass zu klagen. Wir freuen uns auf eine weiter Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Zentralrates die immer sehr aufgeschlossen und hilfsbereit für unsere Anliegen sind.»

 

«Eher distanziert, wir agieren quasi unabhängig voneinander, außerhalb der netten Zusammenarbeit mit den Damen vom ZR-Kulturreferat. Unsere Projektinitiativen wurden meistens abgelehnt (und natürlich auch nicht gefördert), weil sie wohl nicht zum ZR-Mainstream passten, außerdem finden wir als kleine Gemeinde beim ZR generell keine große Beachtung, weder mit unseren Bedürfnissen, noch mit unseren Ansichten. Herr [X – vom Zentralrat] hat [den kleinen Gemeinden] ja bereits in einem «Spiegel»-Interview vor einiger Zeit die Zukunft abgesprochen.»

 

«Wir haben im Bereich Projektmittel mit dem Zentralrat positive Erfahrung. Außerdem werden im Rahmen des Kulturprogramms zwei Veranstaltungen jährlich durchgeführt. Das Kulturprogramm vor Ort hat immer einen guten Ruf und hilft uns, wichtige Personen einzuladen und Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, wodurch die Gemeinde in der deutschen Bevölkerung als soziale und kulturelle Einrichtung popularisiert wird.»

 

«Sehr gut, besonders bei Fragen von überregionaler Bedeutung und bei der Unterstützung in speziellen Bereichen wie Jugend oder Kultur, gibt es ein enges und direktes Verhältnis. Speziell die Vernetzung mit anderen Gemeinden und Landesverbänden über den Zentralrat wissen wir sehr zu schätzen.»

 

«Wir haben keinen Kontakt über den Landesverband mit dem Zentralrat und bekommen auch vom Landesverband keine weitere Information über die Arbeit des Zentralrats.»

 

«Im Großen und Ganzen ist die Zusammenarbeit des Zentralrats mit den Jüdischen Gemeinden sehr gut. Sicher werden nicht immer die Ansprüche aller erfüllt, aber man kann sagen, dass der Zentralrat versucht, das vorhandene Budget so gerecht wie möglich zu verteilen.»

 

«Was unsere Gemeinde betrifft, so haben wir bisher nur positive Erfahrungen mit dem Zentralrat gemacht. Besonders erfreulich sind die zahlreichen Seminare mit unterschiedlichstem Inhalt, die vom Zentralrat für die Mitarbeiter und Vorstände der Gemeinden angeboten werden und die wesentlich dazu beitragen, die tägliche Arbeit in den Gemeinden zu optimieren. Auch die Zusammenarbeit in Bezug auf kulturelle Veranstaltungen ist sehr positiv, ermöglicht das doch den Gemeinden, ihren Mitglieder und den nichtjüdischen Freunden jüdische Kunst und Kultur kennen zu lernen. Und die Unterstützung bei Projekten durch die Projektmittelanträge ist auch ein wichtiger Faktor.»

 

Weiterhin wollten wir wissen, ob und wenn ja welche besonders positiven, beispielgebenden Entwicklungen für das jüdische Leben in Deutschland der Zentralrat genommen hat, welche Initiativen von ihm ausgingen, welche Impulse gegeben wurden:

 

«Endlich wurden die liberalen Gemeinden aufgenommen. Das war ein lang verzögerter, für viele Juden nachteiliger Prozess, in den jetzt erst Ruhe einkehrt. Leider gilt das nicht für alle Gemeinden, die nicht durch die Landesverbände aufgenommen und somit nicht im Zentralrat sind. (München, Halle, Freiburg etc.). Hier sollte sich der Zentralrat einmischen, aber nicht in Rabbinerangelegenheiten von Gemeinden wie Entlassungen oder Anerkennungen».

 

«Der Zentralrat hat mit seiner Initiative zur Öffnung der BRD für den Zuzug der jüdischen Menschen aus der GUS und seinen Bemühungen um die Integration dieser Menschen, beispielhafte Arbeit geleistet und leistet sie immer noch.»

 

«Einige Weiterbildungsinitiativen haben gute Ansätze.»

 

«Wir haben nicht den Eindruck, dass [unsere] Unterstützung überhaupt erwünscht wäre.»

 

«Hauptsächlich positive! Kulturprogramm, Kontakt mit dem Jugendreferat, Projektmittelbeantragung. Verbesserte Einbindung aller Gemeinden durch Seminare, Ratstagung, etc. Der Zentralrat und seine Vertreter haben die grundlegenden Strukturen geschaffen, die die Entwicklung jüdischen Lebens in Deutschland überhaupt erst möglich machen. Als Dachorganisation kann er die Impulse und Initiativen, die aus den Jüdischen Gemeinden und Landesverbänden kommen nur aufnehmen und fördern, was bisher in den meisten Fällen gut funktioniert hat. Die Hauptaufgabe des Zentralrats, die von den Verantwortlichen schon immer hervorragend gehandhabt wurde, besteht in der Vertretung des deutschen Judentums nach außen hin. Nach innen wirkt der Zentralrat eher als Plattform und Ankerpunkt für die Gemeinden und Verbände, die durch die Aktivitäten des Zentralrates immer besser vernetzt werden. Die Ausbildung von Rabbinern und Religionslehrern hat in den letzten Jahren, dank der Unterstützung des Zentralrats, enorme Fortschritte gemacht. Der zunehmenden Tendenz zur Zersplitterung der jüdischen Gemeinschaft, wurde vom Zentralrat durch eine möglichst breit gefächerte Einbindung aller Strömungen und durch Versuche zwischen zerstrittenen Parteien zu vermitteln Rechnung getragen. Als Einheitsgemeinde wollen wir für alle Juden in unserem Gemeindegebiet unabhängig von Strömung, Herkunft und Überzeugung ein Zuhause sein und stehen somit für die Grundsätze des Zentralrats im Kleinen. Die Angebote des Zentralrates in den unterschiedlichen Bereichen in denen er uns unterstützt können wir nur dankend annehmen.»

 

«Positive, beispielgebende Aktivitäten des Zentralrates der letzten Jahre waren die Neugründungen von kleinen Jüdischen Gemeinden in allen Teilen Deutschlands und damit eine große Integrationsleistung. Vieles, was in der […] Gemeinde im Kleinen gemacht wurde, wurde dann auch in der bundesweiten Arbeit angewendet. Der Zentralrat gibt den neuen Gemeinden nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch ideelle. Ein Beispiel dafür ist die Betreuung dieser kleinen Gemeinden mit Wanderrabbinern, um ein Minimum an religiöser  Fürsorge zu gewährleisten. Außerdem gibt es regelmäßig Schulungen für Mitarbeiter und Mitglieder aller Gemeinden in organisatorischen Bereichen oder auch für Öffentlichkeitsarbeit. Viele Kulturprogramme des Zentralrates werden so konzipiert, dass kleinere Gemeinden davon profitieren können. Der Zentralrat unterstützt sowohl liberales als auch orthodoxes Judentum. Dazu dient als Beispiel die Ordination von zwei Rabbinern in Leipzig nach orthodoxem Ritus als auch die Ordination von drei Rabbinern in Berlin in liberaler Tradition, die beide vom Zentralrat nicht nur finanziell, sondern auch ideell begleitet wurden.»

 

«Positiv ist, dass der Zentralrat unterstützt, dass sich Vorstände/Mitarbeiter der Gemeinden und Landesverbände bei verschiedenen Gelegenheiten kennen lernen und austauschen können. Einzelorganisationen wie Gemeinden oder Landesverbände hätten es schwer, in Deutschland gehört zu werden, und daher ist es wichtig, eine Dachorganisation zu haben, die unsere Belange nach außen vertritt. Um unsere Interessen zu vertreten, muss ein Gesprächspartner  da sein, der sie nach außen kommuniziert und dies im Sinne der jüdischen Gemeinschaft macht. Und nach innen brauchen wir eine Organisation, die die unterschiedlichen Menschen in den Gemeinden zusammenbringt, Ihnen Unterstützung gibt bei der Bewältigung ihrer umfangreichen Arbeit nach innen und nach außen. Beide Aufgaben werden vom Zentralrat erfolgreich wahrgenommen. Das zeigt sich dadurch, dass neue Synagogen entstehen und jüdisches Leben in den letzten Jahren in Deutschland wieder einen Aufschwung nimmt.»

 

«Da ist z.B. die Öffentlichkeitsarbeit, die der Zentralrat macht. Der Zentralrat sieht sich als Vertreter aller jüdischen Menschen in Deutschland und gestaltet damit das Verhältnis zwischen Staat und den jüdischen Menschen. Er mahnt gegen antisemitische Tendenzen und  äußert sich zu Fehlentwicklungen in der politischen/gesellschaftlichen Landschaft in Deutschland, und wird auch gehört, was sehr zu begrüßen ist. Er sorgt dafür, dass die Erinnerung an den Holocaust nicht verloren geht. Die Integration der jüdischen Zuwanderer  und die Entschädigung der Verfolgten des Naziregimes sind ebenso eine wichtige Aufgabe, wie die Ausbildung von Rabbinern und Lehrern. Und schließlich gestaltet der Zentralrat auch den  heute so wichtigen interreligiösen Dialog.»

 

«Wir versuchen die Dinge, die uns vom Zentralrat „vorgelebt“ werden, auch bei uns umzusetzen. Vor allem wollen wir unseren Mitgliedern zeigen, dass wir alle eine „große jüdische Familie“ sind, die in der heutigen Zeit eine neue Chance bekommen hat, sich zu entfalten.»

 

Dann interessierte uns, ob es im Zentralrat Entwicklungen gegeben habe, mit denen der Landesverband oder die Gemeinde nicht einverstanden gewesen seien:

 

«Zu viele zentrale Lehrgänge, von denen in der Regel nur die großen Gemeinden profitieren.»

 

«Die Zentriertheit um das Thema der Schoah, das immer gleiche jüdische Establishment, das frischen Wind und moderne Ansätze nicht wachsen lässt, die Unzugänglichkeit für andere/neue Sichtweisen.»

 

«Es gibt keine Informationen darüber, wie man als Gemeindemitglied beim Zentralrat kandidieren kann. Mehrere Gemeindemitglieder haben nachgefragt, wie es möglich ist, zu kandidieren. Wir als Mitarbeiter der Gemeinde können keine Auskunft erteilen.»

 

«Es gab kaum negative Tendenzen, die zu begradigen gewesen wären.»

 

«Bisher gibt es kaum Entwicklungen, mit denen wir nicht einverstanden sind und wenn dem so wäre, würden wir entweder über unseren Landesverband oder auch direkt eine eventuelle Problematik ansprechen.»

 

Schließlich fragten wir, wie sich der interreligiöse Dialog entwickelt habe, welche Impulse dabei vom Zentralrat ausgegangen seien:

 

«Wir leben hier in Deutschland und eine Integration kann nur in die deutsche Gesellschaft erfolgen. Eine von einigen jüdischen Menschen angestrebt Integration der in Deutschland befindlichen Jüdischen Gemeinden in die russische Kultur ist paradox. Natürlich ist es wichtig und unbedingt erforderlich die Bedürfnisse der jüdischen Menschen, die in den letzten 20 Jahren zu uns kamen, in besonderer Weise zu berücksichtigen. Es ist unbedingt erforderlich dass diese Gruppe in die Arbeit der Gemeinden, der Landesverbände, der ZWST und dem Zentralrat eingebunden wird. Dies aber bitte konstruktiv zum Wohle des deutschen Judentums. Der Landesverband ist seit vielen Jahren im interreligiösen Dialog in […] vertreten und ist um eben diesen Dialog bemüht. Durch die Arbeit des Zentralrats in der Bundespolitik fühlen wir uns in unserer Arbeit unterstützt.»

 

«Die Debatten des interreligiösen Dialoges werden von vielen Gemeinden eigeninitiativ seit Jahren auf örtlicher Ebene erfolgreich geführt.»

 

«Impulse vom Zentralrat?? Keine!!! Der Zentralrat, bzw. ihm zugehörige Personen, lehnt eher Dialoginitiativen ab, die vielleicht kritisch oder schwierig sind, als dass er etwas unterstützen würde.»

 

«Aus gutem Grund nehmen wir in […] zwar am interreligiösen Dialog Teil, aber initiieren ihn nicht, weswegen es bei uns kaum neue Ideen zum Unterstützen gibt.»

 

«Die liberalen und auch die orthodoxen Rabbiner führen den bundesweiten religiösen Dialog. Und das Kulturprogramm des Zentralrates ist eine gute Möglichkeit, jüdische Kultur im Rahmen interkultureller Veranstaltungen den Menschen näher zu bringen.»

 

Von den 23 Landesverbänden beantworteten lediglich drei ausführlich unsere Fragen, von den insgesamt 108 jüdischen Gemeinden haben wir nur von sechs Gemeinden eine detaillierte Antwort erhalten. Drei Gemeinden sagte die Beantwortung der Fragen immerhin ab. Unter den Antwortenden übrigens nicht eine einzige Gemeinschaft aus den Neuen Bundesländern.

Woran liegt das? Haben die Mitgliedsgemeinden Angst vor der Beantwortung unserer Fragen, die natürlich auch im Zentralrat gelesen werden? Sind sie völlig desinteressiert an der Arbeit des Zentralrates? Ist man enttäuscht über den Zentralrat, so dass man sich nicht einmal die Mühe macht, uns auf unsere dreimalige (!) Nachfrage überhaupt zu antworten? Oder herrscht einfach Einvernehmen zwischen Zentralrat und «seinen» Gemeinden, dass sich eine Beantwortung aus dieser Sicht schon erübrigt?

Wie auch immer. Wir hätten unseren Lesern gerne ein umfassenderes Bild von der Meinung der deutschen jüdischen Gemeinschaft über den Zentralrat geboten. Aber: was nicht ist, kann ja noch werden. Gerne erwarten wir Ihre Leserpost, ob nun als Landesverband, Gemeinde oder Mitglied einer solchen, die wir dann natürlich gerne veröffentlichen werden.

 

Im «Umkehrschluss» haben wir natürlich auch den Zentralrat nach seinem Verhältnis zu den Landesverbänden und Gemeinden befragt. Der Zentralrat wollte sich dazu allerdings überhaupt nicht äußern, man wünschte uns lediglich für diesen Artikel viel Erfolg. Dankeschön – und dennoch: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum auch aus dem Hause Werner Media.

 

Bei unseren Kolleginnen und Kollegen von «Hentrich & Hentrich» wird übrigens spätestens im ersten Quartal 2011 ein weiteres Büchlein der populären Reihe «Jüdische Miniaturen» erscheinen. Der 100. Jubiläumsband dieser Reihe wird sich unter dem Titel «Wagnis Zukunft» ausführlich mit der 60-jährigen Geschichte des noch immer größten Dachverbandes des deutschen Judentums beschäftigt – aufbereitet als «eine historische und gesellschaftliche Zwischenbilanz. Gleichzeitig zeichnet es einen Bewusstseinswandel nach, der sich im Laufe der deutschen Nachkriegsgeschichte innerhalb der jüdischen Gemeinschaft hinsichtlich der Dauerhaftigkeit jüdischen Lebens vollzogen hat. […] Behandelt werden auch die heutige Stellung des Zentralrats als „Moralinstanz“, im interreligiösen Dialog, bei der Integrationsfrage und im Dialog mit der Politik. Anekdotenhaft erzählte Begebenheiten beleuchten schlaglichtartig und durchaus unterhaltsam, mit welchen Problemen und Herausforderungen der Zentralrat zu kämpfen hatte und hat und wie er sie bewältigt».

 

Lutz Lorenz

«Jüdische Zeitung», Dezember 2010