Personen Meinung Deutschland Hauptstadtseite Israel Weltgeschehen Bei uns zu Gast Aus den Gemeinden Vermischtes Porträt Kultur Bücher Geschichte Wissenschaft und Bildung Diaspora Interreligiöser Dialog Judentum Heute Religion und Tradition Reise Personenkalender Jugend Medien Leserkommentare![]() ![]() | ![]() 610 South Michigan Avenue, ChicagoDas Spertus Institut für Jüdische Studien:
Die nordamerikanische Kulturlandschaft ist in Bewegung. Derzeit entstehen fast fünfzig Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen zwischen West- und Ostküste. Die meisten Auftraggeber setzen auf gewagtes Design und große Namen, von Daniel Libeskind (The Jewish Museum, San Francisco) bis Moshe Safdie (Crystal Bridges Museum of American Art, Bentonville, Arkansas). In diese Reihe geplanter oder fast fertiger Bauwerke gehört auch das neue Spertus Institut für Jüdische Studien in Chicago, das am 30. November 2007 eröffnet wird. In einer architekturbesessenen Stadt wie Chicago, die seit Ende des 19. Jahrhunderts als Synonym für kreatives Bauen steht, werden solche Projekte besonders kritisch beobachtet. Wer sich hier durchsetzt, hat was zu sagen. Die Architekten Ronald Krueck und Mark Sexton, Presseberichten zufolge derzeit Chicagos «hottest architects in town», liefern mit dem Spertus-Projekt nicht nur einen Beitrag zum aktuellen Architekturdiskurs, sondern auch zur Debatte um «Architektur und jüdische Identität». Seit den 1980er-Jahren zeichnet sich weltweit ein Trend in der Architektur ab, der «Jüdische Avantgarde» genannt wird. Sofort drängen sich Fragen auf: Gibt es eine spezifisch jüdische Bauweise? Sind Profanbauten jüdischer Architekten per se «jüdische Architektur»? Können nichtjüdische Architekten jüdische Architektur schaffen? Trotz der Unklarheit, worauf sich das «Jüdische» bezieht - auf die Bauweise, den Architekten oder die zu bauende Institution - halten die Kunsthistoriker Angeli Sachs und Edward van Voolen den Begriff für anwendbar. Und zwar überall dort, wo es um «die Berücksichtigung jüdischer Kultur und Religion, Symbole oder der hebräischen Schrift im architektonischen Entwurf» geht. Für den amerikanischen Architekturhistoriker Samuel D. Gruber stehen diese Fragen allerdings nicht im Vordergrund. «Heute», so Gruber, «verfügen die meisten Architekten, ob jüdisch oder nicht, nur über geringe Kenntnisse der Traditionen, Rituale, Lehren und Glaubensgrundlagen des Judentums.» Jeder Architekt müsse etwas darüber lernen, wenn er ein jüdisches Gebäude entwirft. Ein Nichtjude werde ebenso in diesen Lernprozess eintauchen wie ein Jude - vielleicht sogar noch tiefer. Dies in etwa beschreibt die Situation, als Ron Krueck und Mark Sexton 2003 den Auftrag übernahmen, auf dem Grundstück 610 South Michigan Avenue im historischen Bezirk Chicagos ein neues Haus für das Spertus Institut zu entwerfen. Mit seinem Team von 19 Architekten gehört Krueck & Sexton eher zu den «Kleinen» der Branche. Klein, aber fein: die Liste der Preise, mit denen das Unternehmen in den letzten Jahren ausgezeichnet wurde, ist lang. 2004 wählte das American Institute of Architects Krueck & Sexton zur «Firma des Jahres», 2005 kürte die «Chicago Tribune» Ronald Krueck und Mark Sexton zu «Chicagoern des Jahres». 2007 erhielten sie vom Illinois Institute of Technology einen Preis für berufliche Exzellenz, weitere sind zu erwarten. Chicagos Öffentlichkeit verzeichnet seismographisch den Fortschritt ihrer Projekte. Von sich selbst machen die Firmengründer wenig Aufhebens. Architekten, die im Singular von ihrer Arbeit sprechen, seien ihm verdächtig, sagt Ronald Krueck, denn es sei doch immer eine Gruppe, die ein Projekt vorantreibe. Das klingt nach sympathischem Understatement und viel Erfahrung: Ronald A. Krueck (61) studierte Architektur am renommierten Illinois Institute of Technology (IIT) in Chicago. Nach erfolgreichem Abschluss 1970 arbeitete er für verschiedene Architekturbüros der Stadt. Nebenher studierte er Malerei am Art Institute of Chicago - seine Architekturzeichnungen werden heute weltweit ausgestellt. 1978 machte er sich selbständig, zunächst mit Keith Olsen, dann mit Mark Sexton. Seine beruflichen Schwerpunkte liegen in der Firmenleitung und Hochschulaufgaben. Nach kurzer Lehrtätigkeit in Harvard ist Krueck seit 1992 Professor für Architektur am IIT. Mark P. Sexton (51) absolvierte wie Krueck sein Studium der Architektur am Illinois Institute of Technology. 1980 schloss er mit dem Bachelor ab, wurde Architekt in verschiedenen Chicagoer Unternehmen. Zu Krueck & Olsen kam er 1980. Seitdem arbeitet er in kongenialer Partnerschaft mit Ron Krueck. Trotz umfassender Lehr- und Vortragstätigkeit gilt Sexton als der praxisnähere Teil des Duos, während Krueck eher die konzeptionelle Seite bedient. Krueck, der solche Rollenzuschreibung ablehnt, reduziert die Beziehung aufs Wesentliche: «Ohne Mark hätte ich diese Firma nicht, ich weiß nicht einmal, ob ich ohne ihn gern Architekt wäre.» Miesische Strenge Die architektonische Formensprache von Krueck & Sexton bewegt sich nach eigener Aussage zwischen klassischer Moderne und zeitgenössischem Diskurs. Das ist ein weites und noch weithin unbeackertes Feld. Öffentliche Statements von Krueck & Sexton zur gegenwärtigen Theoriediskussion sind rar. Ihre spezifische Arbeitsweise sei es, den mündlichen Diskurs mehr zu pflegen als den theoretischen Überbau, sagt Thomas Jacobs (39), Schweizer Architekt aus Interlaken, seit 1997 bei Krueck & Sexton und seit kurzem Gesellschafter des Unternehmens. Eine einzige Publikation aus dem Jahr 1997 (Ron Krueck/Mark Sexton, Reihe: work in progress, Monacelli Press) präsentiert das Werk von Krueck & Sexton, das der Chicagoer Architekturhistoriker Franz Schulze in seiner Einführung skizziert. Er sieht ihre Architektur als kritische Fortentwicklung der klassischen Moderne und betont den engen Bezug zu Chicago. Die Architektur dieser «Bastion des orthodoxen Modernismus» (Schulze) sei wesentlich geprägt durch den ehemaligen Bauhaus-Direktor Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969), der 1938 aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrierte. Dieses Erbe erkennen Krueck und Sexton freimütig an. Schließlich erhielten sie ihr theoretisches Fundament am IIT, wo Mies bis Ende der 50er-Jahre die Architekturabteilung leitete. Eines ihrer ersten Projekte, «A Steel and Glass House» (1981), nimmt in Material und Form deutlichen Bezug auf miesische Strenge. Ein anderer wichtiger Bezugspunkt ist der britische Architekt Colin Rowe (1920-1999). Dessen Begriff von «Transparenz» als räumlicher Ordnung wurde wohl am deutlichsten umgesetzt im «Brick and Glass House» (1996). Mit ihrer Restaurierung der von Mies entworfenen Crown Hall auf dem Campus des Illinois Institute of Technology 2005/2006 scheint es, als habe sich nun ein Kreis geschlossen. Krueck und Sexton haben zu einer eigenen Formensprache gefunden, die mit ihren Worten «den einfachen, klassischen Satz zu einem komplexen macht, ohne die Grammatik zu verändern.» Nach den Perspektiven von Architektur im 21. Jahrhundert gefragt, fällt Krueck die Antwort leicht: «Wir haben den Eindruck, dass Licht und Lichtreflexe in Räumen ein Zukunftsthema für Architekten sein wird.» Ihren eigenen Kommentar dazu liefern sie nun mit dem Spertus-Neubau ab. Noch bevor sich das Projekt abzeichnete, formulierte Krueck eine Zukunftsvision für Krueck & Sexton: «ein institutionelles Gebäude, eine Bibliothek oder ein Museum. Ja: Ein Museumsprojekt, in Zusammenarbeit mit einem klugen und aufgeschlossenen Direktor - das wäre die ultimative Herausforderung für uns.» Ron Krueck und Spertus-Präsident Howard Sulkin begegneten sich erstmals 2003, im Rahmen des «Burnham Prize», der vom Chicago Architecture Club alle zwei Jahre ausgelobt wird. Die Kommunikation zwischen Krueck und Sulkin stimmte sofort. Von Sulkin kam die Anregung, dass Krueck & Sexton sich am Wettbewerb für den Spertus-Neubau beteiligen sollte. Dort allerdings gab es zunächst Diskussionsbedarf, ob man sich überhaupt auf das «Abenteuer Spertus» einlassen sollte. Denn ein Abenteuer würde es werden, das war allen Beteiligten klar. Erfahrungen mit jüdischer Architektur - in welcher Definition auch immer - gab es nicht. Ein Projekt dieser Größenordnung war zudem ein Novum für die kleine Firma. Andererseits war es die Gelegenheit schlechthin, Krueck & Sextons Traum zu verwirklichen. Über die Wahl des Architekturbüros entschied schließlich eine 17-köpfige Kommission, bestehend aus Spertus-Mitgliedern, Finanziers und Experten. Spertus-Sprecherin Betsy Gomberg nennt die ausschlaggebenden Kriterien: «Erfahrung in der Umsetzung von Bedürfnissen multifunktionaler Organisationen; Erfahrung mit kleinen Grundstücken in geschlossener Bebauung; Kreativität; Sensibilität für Umweltverträglichkeit sowie die Fähigkeit, zuzuhören». Krueck & Sexton erfüllten im Wesentlichen die Bedingungen und hatten darüber hinaus einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern: sie waren vor Ort. Dass das Projekt nun termingerecht vor seinem Abschluss steht, mag auch daran liegen. Das neue Spertus Institut ist eines der ersten großen Projekte jüdischer Architektur in den Vereinigten Staaten nach dem Terror des 11. September 2001. Das Haus vermittelt auf subtile Weise ein «Jetzt-erst-recht»: selbstbewusst, aber nicht aufdringlich, optimistisch und ohne Furcht. Der Jahresbericht des Spertus Instituts von 2006 vermittelt Vorfreude auf das neue Haus: es werde mehr sein als ein Gebäude, ein Ort, an dem man gern ist. Mit seiner mutigen Fassade aus gefaltetem Glas, seinem lichten Inneren und einer integrierten «grünen» Technologie werde es Modellcharakter haben für kreatives Lernen, Kulturschaffen und umweltbewusste Nachhaltigkeit. Gegenüber dem alten Haus - einem in den 1950er Jahren renovierten Bürogebäude von 1906, das nach dem Umzug vom Columbia College übernommen wird - ist das neue Spertus Institut mit 10.000 Quadratmetern etwa doppelt so groß. Es hat einen Bühnenraum mit über 400 Plätzen für Theateraufführungen, Lesungen und Filmdarbietungen, ein (koscheres) Café über den Baumwipfeln, Räumlichkeiten für Gemeinde-veranstaltungen, Kulturfeste und sonstige Feierlichkeiten, ein Kindercenter, einen erweiterten Museumsshop sowie mehr Raum und bessere Technik für Dauerausstellungen und Sammlungen von Museum, Bibliothek und Archiv. Unverwechselbar aber ist seine Glasfassade, die «Window Wall». Krueck & Sexton beschreiben sie so: «Die sich über zehn Stockwerke erstreckende, facettierte Glasfront ist eine direkte Umsetzung dessen, wofür das Spertus Institut steht: Jüdisches Lernen. Die Fassade kommuniziert dies. Ihre Geometrie ist einzigartig: die Glasoberfläche, bestehend aus 720 Einzelteilen in 250 verschiedenen Formen, bewegt sich ständig in drei Dimensionen. Obwohl die Konstruktion aufwendig und damit kostspielig erscheint, blieb die Bausumme mit 36 Millionen Dollar im Rahmen.» Der Grund dafür liegt laut Krueck & Sexton vor allem in neuesten Entwicklungen der Computertechnologie, welche die Verwendung besonders leichten und zugleich wetterfesten Materials ermöglichte. Da verwundert es kaum noch, dass selbst Glas gefaltet werden kann. Für Mark Sexton ist Glas «eines der flexibelsten Materialien überhaupt». Außerdem sei es «kostengünstig, erstaunlich stark und vor allem: wunderschön». Der Faltung wird im neuen «Pluralismus der Stile» (Charles Jencks) besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Faltungen in der Architektur leiten sich aus der japanischen Kunst des Papierfaltens (Origami) ab. Sie sind inspiriert von dem französischen Philosophen Gilles Deleuze (1925-1995). Für Deleuze ist «die ins Unendliche gehende Falte das Charakteristikum des Barock». Etymologisch gesehen leitet sich aus dem Begriff der Falte der Begriff der Vielfalt ab. Die Programmvielfalt des Instituts spiegelt sich darin, auch die Vielfalt jüdischer Geschichte. Vor diesem Hintergrund werden die Faltungen der Spertus-Fassade lesbar, und es wird verständlich, was Ron Krueck meint, wenn er auf die Frage nach der Selbstverortung im aktuellen Architekturdiskurs von einer «barocken Weiterentwicklung der Moderne» spricht. Gegenpunkt Im Gegensatz zum Dekonstruktivismus eines Daniel Libeskind betont das Prinzip der Falte nicht Widerspruch und Konflikt, sondern vielmehr kulturelle, soziale und formale Belange. Geradezu kontrapunktisch zu Libeskinds «beunruhigender» Architektur (Christina von Braun), deren Mauern «zur Haut (werden), unter der sich Denkräume verbergen», erscheint die Konzeption des neuen Spertus Instituts: Sie verbirgt keine Denkräume, sondern öffnet sie. Howard Sulkin will keine «Festungsmentalität». Der «Think Tank» Spertus soll für alle sichtbar sein - Transparenz statt undurchdringlicher Mauern, Harmonisierung statt Beunruhigung, statt Metaphern und Emotionalität: Versachlichung. Kritiker, die eine Auseinandersetzung mit dem Holocaust vermissen, mögen gerade dies als Provokation lesen. Die Formensprache moderner jüdischer Architektur ist von starker Symbolik geprägt. Einer Symbolik, die oft auch Gefahr läuft, missverstanden zu werden. Manche erkennen in der Glasfassade des neuen Spertus Instituts bereits einen Hinweis auf die sogenannte Kristallnacht, andere vergleichen sie mit einem Diamanten und bewegen sich damit auf schmalem Grat zum antisemitischen Stereotyp. Solch vordergründige Ikonographie war weder im Sinne des Bauherrn noch der Architekten. «Wir wollten ein Gebäude, das verschiedene Aspekte jüdischen Lebens anspricht», erklärt Howard Sulkin, «und zwar ausgehend von der Abstraktion des Begriffs „Licht"». In Architektur übersetzt heißt das: «Es werde Licht» Die Komposition der Fassade changiert je nach dem Stand der Sonne, wobei die einzelnen Facetten gleichzeitig transparent und reflektierend sein können. Sind sie reflektierend, so spiegeln sie den oft atemberaubenden Himmel von Chicago und das Grün des Grant Park, (Chicagos «grüner Lunge» am Lake Michigan). Bei Nacht strahlt warmes Licht aus dem Gebäudeinneren. Die Betonung des Lichts korrespondiert mit dem Logo des Spertus Instituts: einer Flamme über dem hebräischen Bibelwort «es werde Licht», was in wörtlichem wie auch in übertragenem Sinne zu verstehen ist. Licht und Lernen stehen in engem Zusammenhang. Mark Sexton: «Wenn das Haus in einer Tageshälfte Licht aufnimmt, um es in der anderen Tageshälfte abzugeben, dann ist das ein Prozeß, der dem des Lernens nicht unähnlich ist.» Der Begriff des Lernens wird mehrfach interpretiert, auch in der Fassade: Im Gegensatz zum traditionellen Gesims öffnet sich die Spertus-Fassade himmelwärts, darauf verweisend, dass Streben nach Wissen unendlich ist.» Die historische Häuserfront der South Michigan Avenue besteht fast ausnahmslos aus privat genutzten Gebäuden. Für die Öffentlichkeit seien sie kaum zugänglich, ihre Aussicht auf Grant Park und Lake Michigan bleibe den meisten vorenthalten. Ins neue Spertus Institut hingegen könne jeder hinein. Sollte er nebenbei eines der zahlreichen Bildungsangebote wahrnehmen - umso besser. Wenn nicht, wird er zumindest einen ungewöhnlichen Bau mit ungewöhnlichem Ausblick in Erinnerung behalten. Das neue Spertus Institut schließt zugleich eine der letzten Baulücken gegenüber dem Grant Park. Als erster Neubau im denkmalgeschützten Bezirk wird es sich an den Richtlinien des neuen Denkmalschutzgesetzes von 2002 messen lassen müssen. Kritiker bezweifeln bereits, dass sich das Haus in die nachbarschaftliche Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert integrieren wird. Dabei haben es die Architekten respektvoll an den historischen Ort angepasst: Die durchschnittliche Fenstergröße entspricht dem im Historic District verwendeten Standardmaß, die Facetten der Fassade nehmen Bezug auf die historischen Erkerfenster der Nachbarschaft. Auch habe man einiges unternommen, um sicherzustellen, dass der Park Teil des Gebäudes wird, heißt es. Stadt und Natur - das Thema ist in Chicago keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Seit 1837 führt das historische Stadtsiegel als Motto «Urbs in Horto», Stadt im Garten. Architekten wie Krueck & Sexton sehen darin zugleich eine Verpflichtung, insbesondere für eine Architektur des 21. Jahrhunderts. Thomas Jacobs ist von der Zusammenarbeit mit dem Spertus Institut nachhaltig beeindruckt. Neu sei ihm vor allem eines gewesen: «die Differenziertheit des Blicks, dieses Bewusstsein, dass alles nur in Grauschattierungen existiert, nie in eindeutigem Schwarzweiß.» Beide Seiten beschreiben die Zusammenarbeit übereinstimmend als «außerordentlich bereichernd». Nach dieser Erfahrung, so Jacobs, seien weitere Projekte im jüdischen Kontext denkbar, vielleicht sogar in Deutschland. Zunächst aber ist für den 30. November 2007 die feierliche Eröffnung des neuen Spertus Instituts angekündigt, und man hat angesichts der Professionalität, mit der das Projekt unterwegs ist, keine Bedenken mehr, dass noch etwas dazwischen kommen könnte. Im Januar 2008 plant das Institut eine Veranstaltung zum Thema «Architektur und Jüdische Identität», in Zusammenarbeit mit dem Council of American Jewish Museums, an der sich auch Krueck & Sexton beteiligen werden.
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