Kultur

"Beschütz ich das jiddische Wort"

Der letzte Großdichter der jiddischen Sprache, Abraham Sutzkever, ist tot

Er hätte den Nobelpreis verdient gehabt. Abraham Sutzkever war wie kaum ein anderer Schriftsteller, ein Dichter von Weltrang in einer aussterbenden Sprache. Jiddisch ist...

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Kultur trifft Kultus

Das Ruhrgebiet öffnet sich auch mit jüdischen Akzenten zur europäischen Kulturhauptstadt "Ruhr.2010"

53 Städte und Gemeinden bilden die europäische Kulturhauptstadt «Ruhr.2010». In keinem Raum der Bundesrepublik leben mehr Juden, gibt es mehr jüdische Gemeinden. Neue Synagogen...

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Jenseits von Love Story

Das Multitalent Erich Segal ist tot

Fünfmal, so berichtet Michael Mittermeier in seinem Bühnenprogramm «Zappe», hat er im Fernsehen den Film «Love Story» gesehen und noch einmal mit seiner Freundin...

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"Man sirbt nicht oft"

Der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk hat seine Todeserfahrung als Krebskranker literarisch festgehalten. Ein Abschied vom deutschen Leser

Yoram Kaniuks neues Buch «Zwischen Leben und Tod», so sei hier sogleich festgestellt, hat nichts mit jenen Betroffenheitstexten schwer erkrankter Prominenter...

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TV-Kritik

German History X

Es lohnt sich wirklich, den ganzen Sonntagabend vor dem Fernseher zu verbringen. Statt seine Wampe nach dem «Tatort» aus dem Ohrensessel zu stemmen, muss man nur eine quälend...

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CD des Monats

Melancholisches Märchen

Mit seinem ersten Solo-Studioalbum hat Max Raabe ein Stück deutschsprachig-jüdische Musikgeschichte neu vertont. In leisen und behutsamen Tönen singt Raabe von Liebe...

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Filmkritik

Mitleidslose Unschärfe

Der neue Film der Brüder Joel und Ethan Coen kann als eine Wette mit dem Zuschauer verstanden werden: Wetten, dass wir es schaffen, eine der grausamsten Geschichten der...

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Wandern  auf schmalem Grat

Wandern auf schmalem Grat

Wenn ich vor Gott stehen werde, wird der Ewige mich fragen: Hast du meine Alpen gesehen?», meinte der Hamburger Rabbiner Samson Raphael Hirsch und lieferte mit seiner Aussage den Titel für die aktuelle Ausstellung des Jüdischen Museums in Wien...

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«Ein Wort noch, wie dies...

«Ein Wort noch, wie dies...

... und die Hämmer schwingen im Freien.» Dass Literatur aus Wörtern besteht: nichts selbstverständlicher als das. Dem Schreibenden steht eine Sprache zur Verfügung als Material, eine Sprache mit all ihren Gesetzen, die sich nicht ohne weiteres über Bord werfen lassen. Wie aber müsste ein Wort beschaffen sein, dass die Hämmer im Freien schwingen ließe?..

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Leere Orte und darüber  der Geist der Toten

Leere Orte und darüber der Geist der Toten

Der Sohn, 1970 in Herzlija, nördlich von Tel Aviv geboren, erfährt als Achtzehnjähriger, dass ihm die Mutter Wesentliches verschwiegen hat. Er sucht die Unterlagen für den Militärdienst zusammen, und in den Papieren steht: Salla Garbasz ist Deutsche; sie kam 1929 in Berlin zur Welt, in der Linienstraße 48, als jüngste von drei Töchtern in einem orthodoxen Haushalt...

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